18.2.2008

Achten statt ächten

Caritas-Frühjahrssammlung stellt benachteiligte Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt

Heute hat die diesjährige Frühjahrssammlung der Caritas begonnen. Bis 24. Februar 2008 gehen rund 4000 ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler von Tür zu Tür und bitten die Bürger um Spenden für die sozialen Aufgaben der Caritas. Zusätzlich erfolgt in größeren Orten eine Straßensammlung, z.B. in Fußgängerzonen, vom 22. bis 24. Februar.

Die Caritas fördert benachteiligte Kinder und Jugendliche

2008 stellt die Caritas in Deutschland benachteiligte Jugendliche in den Mittelpunkt ihrer Jahreskampagne. Den Hauptaugenmerk richtet das Caritas-Jahressthema darauf, dass Kinder und Jugendliche auch unter erschwerten Bedingungen ihren Weg suchen – und finden. In vielen von ihnen steckt mehr, als die äußeren Umstände erkennen lassen. Daher fordert die Caritas-Kampagne: „Achten statt ächten.“

Dieses Motto greift die diesjährige Frühjahrssammlung der Caritas im Erzbistum Bamberg auf und bittet die Bürger um Spenden zur Unterstützung ihrer Arbeit, zu der wesentlich auch Angebote gehören, mit denen die Caritas benachteiligte Kinder und Jugendliche fördert und unterstützt.

Die Caritas-Kinder- und Jugendhilfe reicht von Heilpädagogischen Wohngruppen und Tagesstätten über die Erziehungsberatungsstellen bis zur Caritas-Kindererholung. Für Kinder und Jugendliche, die in bedürftigen Familien leben, sind die Begleitung durch die Allgemeine Soziale Beratung und die materiellen Hilfen von Kleiderkammern und Möbellagern, Sozialläden und Lebensmittelausgaben („Tafeln“) unerlässlich.

Eine ausführlichere Darstellung der Angebote entnehmen Sie bitte hier.

Gerade bei den materiellen Hilfen und bei den Kindererholungen ist die Caritas stark auf Geld- und Sachspenden angewiesen. Die Allgemeine Soziale Beratung muss die Caritas zu 100 % aus Eigenmitteln und aus Zuschüssen des Erzbistums finanzieren. Aber auch bei den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind Spenden notwendig, um eine qualitativ hochwertige Arbeit zu sichern.

Die Caritas-Sammlung

Vom Ertrag der Sammlung erhalten in der Erzdiözese Bamberg die Pfarreien 40 Prozent für ihre eigenen sozial-karitativen Aufgaben. Je 30 Prozent gehen an den Diözesan-Caritasverband und an die Stadt- und Kreis-Caritasverbände zur Finanzierung jener Angebote, die stark auf Eigenmittel der Caritas angewiesen sind.

Die Caritas-Sammlung im Herbst 2007 erbrachte 805.915 Euro und legte damit gegenüber der Herbstsammlung 2006 um 1,14 % leicht zu. Besonders positiv sticht dabei die Straßensammlung hervor, die mit 30.192 Euro bald doppelt so hoch wie im Vorjahr (16.355 €) ausfiel. Leicht gestiegen ist auch die Gottesdienstkollekte: von 103.692 auf 105.365 Euro. Die Haussammlung ging dagegen von 676.170 € auf 670.358 € zurück.