19.9.2007

Ein Ort der Zuwendung - Zehn Jahre Hospiz „Haus Xenia“


Über Aufgaben und Entwicklung von „Haus Xenia“ sprach Leiterin Sabine Wittmann. An der Feierstunde zum zehnjährigen Bestehen des Hospizes nahmen noch teil  (von links) Prälat Theo Kellerer, Erster Vorsitzender des Caritasverbandes Nürnberg, Caritasdirektor Roland Werber, Personalchef Paul Kraft und Vorstandsmitglied Paul Kathol.
Foto: Sauerbeck

Sein zehnjähriges Bestehen feierte „Haus Xenia“, das stationäre Hospiz des Caritasverbandes Nürnberg am Thumenberger Weg. Vor einem Jahrzehnt kam „Haus Xenia“ eine Pionierfunktion zu, war es doch damals erst die zweite Einrichtung dieser Art in ganz Bayern.

„Unser Ziel ist es, Menschen auf ihrem letzten Lebensweg zu begleiten“, sagte Leiterin Sabine Wittmann bei einer kleinen Feierstunde. „Unser Haus soll dabei ein Ort der Zuwendung sein, ein Ort der Geborgenheit und Wertschätzung.“

882 Menschen sind seit der Eröffnung im September 1997 in „Haus Xenia“ gestorben, begleitet und betreut von einem multiprofessionellen Team aus der Palliativ-Medizin und Pflege, Seelsorgern und speziell für diesen Dienst ausgebildeten ehrenamtlichen Hospizhelfern.

Weitere Hospizplätze

Sieben Plätze bietet das Caritas-Hospiz sterbenskranken Menschen. Um noch mehr auf die Bedürfnisse und Wünsche der Hospizgäste eingehen zu können, errichtet der Caritasverband  Nürnberg derzeit einen Ersatzneubau, teilte Caritasdirektor Roland Werber mit. Zugleich erfolge eine Aufstockung auf zehn Plätze.

Damit demonstriere der katholische Wohlfahrtsverband auch, dass er „trotz äußerst unbefriedigender und völlig unverständlicher Rahmenbedingungen“ an der Hospizarbeit festhalte, unterstrich Werber. Zehn Prozent der Kosten muss der Caritasverband Nürnberg nämlich als gesetzlich vorgegebenen Eigenanteil aufbringen.  

Dank an Mitarbeiter

Werber dankte daher allen Förderern und Unterstützern des Hospizes sowie allen Kooperationspartnern. Sein ausdrücklicher Dank ging an die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Ich habe großen Respekt vor Ihrer Leistung und es ist bewundernswert, wie Sie sich täglich dieser Aufgabe neu stellen.“