10.10.2007

Caritas Erlangen übergab in Baiersdorf 60.000 Euro Spenden für Überschwemmungsopfer


Johann Brandt, Geschäftsführer der Caritas Erlangen, übergab den Scheck in Höhe von 60.000 Euro Baiersdorf Bürgermeister Andreas Galster sowie den Pfarrern Matthew Kiliroor und Leo Förster, die dem Spendenbeirat der Gemeinde angehören (Personen von rechts).

60.000 Euro übergab am heutigen Vormittag (10. Oktober 2007) Johann Brandt, Geschäftsführer des Caritasverbandes für die Stadt Erlangen und den Landkreis Erlangen-Höchstadt, in Baiersdorf an den Beirat, der über die Vergabe von Hilfen an Opfer der verheerenden Überschwemmungen vom 21. und 22. Juli 2007 entscheidet.

Baiersdorf war in jener Nacht von der Flut am schwersten heimgesucht worden. Von 1.600 betroffenen Haushalten im Landkreis Erlangen-Höchstadt liegen 1.100 in Baiersdorf. Ihre Schäden betragen, so Bürgermeister Andreas Galster, zwischen 18 und 19 Millionen Euro.

Er habe aber auch gestaunt, „wie groß die Hilfsbereitschaft ist“, sagte Galster bei der Scheckübergabe.

Die Caritas Erlangen konnte insgesamt 130.000 Euro an Spenden zur Unterstützung der Opfer der Überschwemmung zur Verfügung stellen. Davon stammen 80.000 Euro aus Gottesdienstkollekten, zu denen Erzbischof Dr. Ludwig Schick Ende Juli aufgerufen hatte, 25.000 Euro aus einem Hilfsfonds des Erzbischofs, 15.000 Euro vom Diözesan-Caritasverband und 10.000 Euro vom Caritasverband Erlangen selber.

Aus diesem Spendenaufkommen stellte die Caritas Erlangen 25.000 Euro dem Soforthilfefond des Landkreises Erlangen-Höchstadt zur Verfügung, aus dem bereits am 3. August 803 Haushalte jeweils 750 Euro als Soforthilfe (ohne Einkommensnachweis) erhielten. 20.000 Euro wurden am 2. Oktober in Abstimmung mit den Pfarrern Thomas Teuchgräber aus Bubenreuth und Matthew Kiliroor aus Baiersdorf acht besonderen Härtefällen zugesprochen. Während 60.000 Euro heute nach Baiersdorf vergeben wurden, erhält Bubenreuth 25.000 Euro. In den Beiräten, die in den beiden Gemeinden über die Vergabe der Spenden entscheiden, sind die katholische und die evangelische Kirche durch ihre Pfarrer sowie die Kommunen vertreten.