13.11.2007

Musical „Die Bergpredigt“ gastierte im Heilpädagogischen Zentrum der Caritas in Lichtenfels


Schwester Teresa Zukic (sitzend, 2. von rechts) vertonte den Text von Jesu Bergpredigt zu einem Musical. Eine Aufführung fand in der Turnhalle des Maximilian-Kolbe-Schulzentrums der Caritas in Lichtenfels statt.
Foto: Katharina Schmieder

Im Rahmen des Jubiläumsprogramms des Erzbistums Bambergs zu seinem 1000-jährigen Bestehen gastierten Schwester Teresa Zukic und ihre fast 100-köpfige Truppe aus der Herz-Jesu-Gemeinde Pegnitz mit dem Musical „Die Bergpredigt“ auf Einladung des Heilpädagogischen Zentrums der Caritas in Lichtenfels am Samstag in der Turnhalle des Maximilian-Kolbe-Schulzentrums.

Mit Gesang, fetziger Musik, Tanz und szenischen Darbietungen begeisterten die Laiendarsteller das Publikum in der voll besetzen Turnhalle. Mit kleinen schauspielerischen Einlagen und Sketchen machte die Truppe aus Pegnitz die Aktualität der Aussagen Jesu zum menschlichen Miteinander deutlich und regte zum Nachdenken über das eigene Handeln und den christlichen Glauben an. Bei der „Notlügen-Skala“ wurde das Publikum zum Mitmachen aufgefordert und musste seine Zustimmung oder Ablehnung kundtun. „Schließ ohne Zögern Frieden“ sang die Laientruppe und forderte die Zuhörer zu einer menschlichen Friedenskette durch die Turnhalle auf. Der Auftritt in Lichtenfels war der letzte in diesem Jahr. Mit großem Applaus wurden die Darsteller für ihren Auftritt belohnt.

Das Musical „Die Bergpredigt“ ist bereits das achte selbst komponierte und vertonte Werk der vielseitigen Schwester, die als „die Skateboard fahrende Nonne“ bekannt ist. Neben ihrer Arbeit als Gemeindereferentin in Pegnitz organisiert Schwester Teresa Kindergottesdienste, Besinnungstage, gibt in Unternehmen Motivationstraining und hatte bereits mehrere Fernsehauftritte. Bis zum 19. Lebensjahr war Schwester Teresa Atheistin, bis sie eines Nachts die Bibel aufschlug. Von der Botschaft Gottes war sie so überwältigt, dass die damalige Leistungssportlerin ihr Leben komplett veränderte. Sie lies sich taufen, trat 1985 in den Orden der Vinzentinerinnen von Fulda ein und gründete 1994 die Kommunität der Geschwister Jesu in Pegnitz.