22.5.2007

Übergangswohnheim Kollwitzstraße wird geschlossen –  Beratung für Aussiedler geht jedoch weiter

Fast 50 Jahre lang war das staatliche Übergangswohnheim Kollwitzstraße  in Nürnberg eine erste vorläufige Bleibe  für  Aussiedler aus Südosteuropa und aus der Sowjetunion. Bedingt durch höhere gesetzliche Anforderungen sind die Zugangszahlen von Aussiedlern stark rückläufig (in Bayern 2006: 1.153 Personen, 1990 hingegen 64.201). Aus diesem Grunde wird  das Übergangswohnheim  bis zum 30. September 2007 geschlossen.  Caritas (mit Jugendmigrationsdienst)  und Arbeiterwohlfahrt, die direkt in der Kollwitzstraße Unterstützung bei der Neuorientierung und Integration gaben, werden ihre Beratungsdienste  an anderen Standorten  fortführen. Denn nicht nur Neuzugewanderte, sondern auch schon hier lebende Aussiedler haben Beratungsbedarf.

Kontakt:
Caritasverband Nürnberg e.V., Obstmarkt 28, 90403 Nürnberg, Tel. 0911/2354-0 oder 2354-200.