7. März 2007

Staatliche Berufsschule 1 in Bamberg unterstützt das Josefslädchen mit einem selbst geschreinerten Tisch


Bei der Übergabe des Tisches (von links): Monika von Oepen-Bittel, Ehrenamtliche im Josefslädchen, Herbert Loos vom Caritasverband für den Landkreis Bamberg, Thomas Mzyk, Schulleiter Berthold Gehlert und Fachlehrer Herbert Weis.

Einen stabilen Holztisch spendete die Staatliche Berufsschule 1 in Bamberg dem Josefslädchen des Caritasverbandes für den Landkreis Bamberg. In Eigenarbeit hat der Auszubildende Thomas Mzyk den Tisch zusätzlich zu den anderen fachpraktischen Aufgaben im Berufsgrundschuljahr der Klasse 10 des Bereichs Holztechnik angefertigt.

Monika von Oepen-Bittel, die ehrenamtlich im Josefslädchen tätig ist, hatte die Idee, sich mit der Bitte um einen neuen Tisch an die Staatliche Berufschule 1 zu wenden. Der Kontakt mit dem Fachbereich Holztechnik kam dann über ihren Mann, der selbst an der Berufsschule Lehrer ist, zustande. Schulleiter Berthold Gehlert unterstützte das Anliegen und stellte das nötige Material seitens der Schule zur Verfügung. In nur zwei Wochen hat der talentierte Auszubildende Thomas Mzyk den Wunsch unter Anleitung seines Fachlehrers Norbert Weis erfüllt. Dank des handwerklichen Geschicks des angehenden Schreiners hat das Josefslädchen nun einen stabilen neuen Abstelltisch für den Verkauf der gespendeten Lebensmittel.

Herbert Loos vom Caritasverband für den Landkreis Bamberg nahm die Spende entgegen. Er dankte der Berufsschule für ihre Unterstützung und besonders Thomas Mzyk für seine freiwillige Zusatzarbeit. Sein Dank galt auch Monika von Oepen-Bittel für ihren engagierten Einsatz.

Im Josefslädchen werden Lebensmittel des täglichen Bedarfs zu günstigen Preisen verkauft. Bezugsberechtigt sind Personen mit geringem Einkommen, die im Besitz einer Einkaufskarte sind. Diese stellt die Caritas nach einer Einkommensberechnung aus. Die Lebensmittel werden von Lebensmittelherstellern, Verteilzentren, Händlern und Privathaushalten gespendet. Neben Monika von Oepen-Bittel engagieren sich weitere 39 Ehrenamtliche in dem „etwas anderen Laden“ in der Josefsstraße 25. Die Zahl der von Armut betroffenen und zum Einkauf im Josefslädchen berechtigen Personen nahm von 740 im Jahr 2005 auf 1000 Personen im Jahr 2006 zu. Darunter sind viele Kinder und Senioren.