1. März 2007

Caritas im Erzbistum Bamberg eröffnet Frühjahrssammlung

Diözesaner Auftaktgottesdienst in Stadtsteinach

Die Caritas im Erzbistum Bamberg eröffnet ihre Frühjahrssammlung am Sonntag, 4. März 2007, um 10.00 Uhr mit einem diözesanen Auftaktgottesdienst in Stadtsteinach in der Pfarrkirche St. Michael. Zelebrieren werden ihn der Bayreuther Regionaldekan Dr. Josef Zerndl, der auch die Predigt hält, und der Kulmbacher Dekan Hans Roppelt, der zugleich Pfarrer von Stadtsteinach ist.

Vom 5. bis 11. März 2007 erbittet die Caritas im Rahmen einer Haus- und Straßensammlung von den Bürgern Spenden zur Unterstützung ihrer Arbeit. Am 4. März findet in den katholischen Gottesdiensten dieses Sonntags sowie in den Vorabendgottesdiensten die Caritas-Kollekte statt.

Den thematischen Schwerpunkt der Frühjahrssammlung setzt die Caritas im Erzbistum Bamberg auf die ambulante Pflege. Sie ist eine zentrale Aufgabe der Caritas vor Ort. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der 38 Caritas-Sozialstationen betreuen in allen Gegenden des Erzbistums Bamberg insgesamt 3.400 alte und kranke Menschen in ihrem Zuhause. Zudem unterstützt die Caritas pflegende Angehörige durch Beratungsstellen und die Organisation von Selbsthilfegruppen. Gerade diese Arbeit, aber auch die einfühlsame Begleitung sterbenskranker Patienten, die Trauerbegleitung bei hinterbliebenen Angehörigen, die Betreuung Demenzkranker sowie generell das Engagement ehrenamtlicher Helfer muss die Caritas aus eigenen Mitteln finanzieren.

Im Rahmen der Frühjahrssammlung wirbt die Caritas auch für eine Aktion, die zusätzliche Ausbildungsplätze in den Caritas-Sozialstationen schaffen will. Dies ist nur mit Hilfe von Spenden möglich. Die Aktion ist Teil der Initiative „Ausbildung – Arbeit – Zukunft: für Menschen in unserer Region” zum Jubiläum „1000 Jahre Bistum Bamberg“.

Die Caritas-Sammlung besteht aus drei Elementen: der Hauslistensammlung, bei der im Erzbistum Bamberg rund 4000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer von Tür zu Tür gehen, einer Straßensammlung, z.B. in Fußgängerzonen, und der Gottesdienstkollekte.

Vom Ertrag der Sammlung erhalten in der Erzdiözese Bamberg die Pfarreien 40 Prozent für ihre eigenen sozial-karitativen Aufgaben. Je 30 Prozent gehen an den Diözesan-Caritasverband und an die Stadt- und Kreis-Caritasverbände zur Finanzierung vor allem jener Angebote, die stark auf Eigenmittel der Caritas angewiesen sind.

Die rund 1,6 Millionen Euro, welche der Caritas im Erzbistum Bamberg bei den beiden Sammlungen im Frühjahr und Herbst jährlich gespendet werden, sind die einzigen wirklich frei verfügbaren Mittel der Caritas und machen rund 3 % des Gesamthaushaltes der Caritas im Erzbistum aus.