27.7.2007

Kirchen und Wohlfahrtsverbände im Landkreis Forchheim unterstützen Flutopfer

Zur Abstimmung und Koordination von Hilfen für die Menschen im Landkreis Forchheim, welche von der Überflutung betroffen sind, trafen sich am Mittwochvormittag im Caritashaus Forchheim die Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche, des Caritasverbandes, der Diakonie, des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Roten Kreuzes, der Arbeiterwohlfahrt und des Gebrauchtwarenhofs „Pack mer’s“.

Zusammen mit den Bürgermeistern aus Langensendelbach, Wolfgang Fees und Karl Schmitt, erörterte man die Situation in den betroffenen Gemeinden. Die beteiligten Träger einigten sich sehr schnell auf die Organisation von dringend erforderlichen Soforthilfen. Darunter sind Dinge des täglichen Lebens wie Kleidung, Besteck, Bettwäsche oder Werkzeug zu verstehen.

Hierfür richten die Kirchen und Wohlfahrtsverbände ein eigenes Spendenkonto ein. Seitens der Caritas wurden für die Soforthilfe spontan 25.000 € zur Verfügung gestellt, vom Diakonischen Werk Bamberg-Forchheim 5.000 €, vom Bayerischen Roten Kreuz 5.000 € und vom ASB 2.000 €. Diese Mittel können unbürokratisch über die jeweiligen Bürgermeister der betroffenen Gemeinden ausbezahlt werden. Pro Person in einem Haushalt können 100 € ausgegeben werden. „Die Mittel werden solange vergeben, wie das Spendenkonto es ermöglicht. Härtefälle haben Vorrang. Entscheidend für die beteiligten Träger ist es, dass die Hilfen sofort und unbürokratisch zur Verfügung stehen. Je eher desto besser. Die Menschen in Not sollen spüren, dass sie nicht alleine sind und eine breite Solidarität im Landkreis Forchheim vorhanden ist“, vetont Caritasgeschäftsführer Peter Ehmann, der das Gremium einberief.

Für Sachspenden wie Möbel, Betten, Handtücher werden die beteiligten Gemeinden erst mit einem Informationsschreiben, welches am Samstag ausgegeben werden soll, den Bedarf abfragen. Das Gremium wird dann darüber die Öffentlichkeit informieren und gesondert zu Sachspenden aufrufen. Den Einsatz von Helfern und Helferinnen organisieren die Gemeinden vor Ort selbst.

Vorhandene Möglichkeiten der sozialen Dienste wie die Unterstützung durch den Gebrauchtwarenhof Pack mers, die Kleiderkammern von Caritas und BRK oder durch die Insolvenzberatung oder andere Beratungsdienste werden in einem Informationsblatt zusammengestellt und in den Gemeinden verteilt.

Spendeneinzahlungen an: Fluthilfe der Wohlfahrtsverbände und Kirchen, Konto 100 800, BLZ 763 510 40, Sparkasse Forchheim, Verwendungszweck: Spenden für Flutopfer.