25.7.2007

100.000 Euro Soforthilfe für Unwetteropfer in Mittel- und Oberfranken

Mit einer Soforthilfe in Höhe von 100.000 Euro, die vom Erzbistum Bamberg, dem Diözesancaritasverband und den Kreiscaritasverbänden Erlangen-Höchstadt und Forchheim zur Verfügung gestellt werden, will die katholische Kirche den Opfern in den von Überschwemmungen betroffenen Landkreisen Erlangen – Höchstadt und Forchheim möglichst schnell unter die Arme greifen. Das gab Erzbischof Ludwig Schick am Mittwoch in Bamberg bekannt.

„Wir möchten als Kirche in unserem Gebiet, für das wir als Erzdiözese Bamberg verantwortlich sind, Hilfe leisten und Solidarität bekunden mit den Menschen, die unsere konkrete Hilfe benötigen.“ Als Kirche seien wir für die seelische und geistige sowie materielle Begleitung und Unterstützung der Menschen da, betonte der Erzbischof. „Dem Erzbistum Bamberg und der Caritas ist es ein großes Anliegen, den betroffenen Hochwasseropfern in ihrer Not beizustehen, für sie zu beten und für sie da zu sein.“ Die Seelsorger vor Ort leisteten in den betroffenen Gebieten bereits eine sehr anerkennenswerte Arbeit, so Schick.

Wer Hilfe benötigt, soll sich an die Caritasstellen in den betroffenen Gebieten, an den Kreiscaritasverbandes Forchheim (Birkenfelderstraße 15, 91301 Forchheim, Telefon 09191 7072-20) oder den Caritasverband für die Stadt Erlangen und den Landkreis Erlangen-Höchstadt/Aisch (Mozartstraße 29, 91052 Erlangen, Telefon 09131 8856-0) wenden.

Darüber hinaus ruft der Bamberger Erzbischof die Pfarrgemeinden im Erzbistum zu einer Sonderkollekte für die Überschwemmungsopfer auf.