16. Februar 2007

Bürgerspital der Caritas in Kronach feierte Fasching


Als Wildecker Herzbuam brachten Christine Setale und Ulrike Krupp Bewegung in ihre Zuhörer.

Zum Fasching des Bürgerspitals der Caritas in Kronach waren auch die Angehörigen der Heimbewohner eingeladen. Der Einladung waren nicht nur die Angehörigen des Besuchsdienstes vom Sozialdienst Katholischer Frauen unter Leitung von Agnes Jurinka sondern vor allem auch jüngere Angehörige gefolgt, die nach Begrüßung durch die Heimleiterin Heidi Rohrmann aufmerksam den lustigen Büttenreden von Agnes Jurinka wie auch den teils ernsten Gedichten verschiedener Heimbewohner lauschten.

Mit einem lustigen Sketch aus der Backstube des Bürgerspitals riss Stefanie Geiger die Bewohner mit und entführte sie in die Welt des Krapfenbackens. Für die Praktikantin, die diesen Auftritt in ihrer Freizeit vorbereitet hatte und zwischen ihren eigenen Hochzeitsvorbereitungen einschob, war es eine besondere Freude, dass sie bei den Heimbewohnern hervorragend ankam und einen großen Applaus erhielt. Als „Wildecker Herzbuam“ mit „Herzilein“ und anderen schönen Schmuseliedern setzten Christine Setale, die für therapeutische Anwendungen im Bürgerspital zuständig ist, und die Hauswirtschaftsleiterin Ulrike Krupp noch eins drauf. Es blieb allerdings nicht nur bei der Musik, sondern Bewegung tut in jedem Alter Not, weshalb die beiden „Herzbuam“ ihre Bewohner auch gleich zu einem Tänzchen einluden.

Für das Faschingsvergnügen gab es am Ende großen Beifall. Die Aussage einer 99jährigen Bewohnerin dürfte maßgebend für alle sein, die es bedauerte, dass ihre Stimme nicht mehr so stabil sei, um selbst noch kräftig mitzusingen. Aber ihr herzliches Lachen war Belohnung für alle Mitwirkenden.