11.12.2007

Mitarbeiterinnen der Caritas Kronach ließen sich zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft fortbilden

Schon heute gibt es in Deutschland 1,2 Millionen alzheimerkranke Menschen mit Demenz, im Jahr 2030 werden es mehr als zwei Millionen sein. Die Fortbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft gewinnt so immer mehr an Bedeutung. Zehn Mitarbeiterinnen der Caritas Kronach besuchten über neun Monate hinweg berufsbegleitend diese Ausbildung und erhielten jetzt ihre Zertifikate.

Die „Gerontopsychiatrische Fachkraft“ ist eine weiterqualifizierte, bereits ausgebildete Pflegekraft, die auf die Arbeit mit psychisch wesensveränderten Personen, besonders mit altersverwirrten Menschen, spezialisiert ist. In der Regel setzt dies auch eine längere Berufserfahrung voraus. Die Arbeit umfasst über die Pflege hinaus Beschäftigung, Gedächtnistraining und Orientierungstraining.

Der Kurs wurde in einer Kooperation zwischen dem Caritas-Kreisverband Kronach und der Berufsfachschule für Krankenpflege Kronach durchgeführt. Die Teilnehmerinnen absolvierten 324 Stunden berufsbegleitend in Theorieblöcken und 77 Stunden (zwei Wochen) in einem Praktikum.

Zertifikate erhielten Yvonne Frieben-Bechauf (Weidhausen), Melanie Griebel (Lichtenfels-Schönreuth), Stefanie Hartwich (Naila), Ute Langbein (Kronach), Daniela Reißig (Wickendorf), Selina Schnappauf (Haßlach), Christine Setale (Stockheim), Sandra Thierauf (Wallenfels), Carmen Wanka (Neuenmarkt), Anett Wehrmann (Lichtenberg).

Rainer Glissnik