29.8.2007

Spendenaufruf für Unwetteropfer in Mittel- und Oberfranken bringt 166.000 Euro ein

Etwa 266.000 Euro haben Kirche, Caritas und die Menschen im Erzbistum Bamberg für die Opfer der Überschwemmungen in den Landkreisen Erlangen-Höchstadt und Forchheim gespendet.

Beim Aufruf zur Kollekte Ende Juli und bei Einzelspenden, die auf dem eigens dafür eingerichteten Spendenkonto des Erzbischöflichen Ordinariats eingegangen sind, kamen bis heute etwa 166.000 Euro zusammen; dazu kommen die 100.000 Euro Soforthilfe der Erzdiözese Bamberg, des Diözesancaritasverbandes und der Kreiscaritasverbände Erlangen-Höchstadt und Forchheim.

Beim Aufruf zur Spendenaktion vor einigen Wochen betonte Erzbischof Ludwig Schick, dass „wir als Kirche in unserem Gebiet, für das wir als Erzdiözese Bamberg verantwortlich sind, Hilfe leisten und Solidarität bekunden wollen mit den Menschen, die unsere konkrete Hilfe benötigen.“ Als Kirche seien wir für die seelische und geistige sowie materielle Begleitung und Unterstützung der Menschen da.

Das Geld wird an die Kreiscaritasverbände Erlangen-Höchstadt und Forchheim weitergeleitet, die es an Betroffene im Bedarfsfall auszahlen. In Forchheim wurden bislang etwa 23.000 Euro Soforthilfe ausgezahlt; 25.000 Euro sog. Waschmaschinenbeihilfe nach Überprüfung der Finanzverhältnisse und weitere Gelder für besondere Notlagen sind verfügbar. Im Landkreis Erlangen-Höchstadt wurden vom Kreiscaritasverband schon 25.000 Euro Soforthilfe ausgezahlt, weitere Spenden werden nach Bedürftigkeitsprüfung und für Härtefälle bereitgehalten.