1.8.2007

15 Pflegekräfte erhielten ihre Zertifikate

Fortbildung der Caritas will neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die Pflegepraxis einführen


Die Europäische Union förderte die Fortbildung der 15 Altenpflegerinnen.

15 Pflegekräften übergab Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein im Bamberger Montanahaus die Zertifikate, die ihnen die erfolgreiche Teilnahme an der Fortbildung „Nationale Expertenstandards und neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die Pflegepraxis einführen“ bescheinigt.

Die 15 Teilnehmerinnen des Kurses kommen aus Caritas-Sozialstationen in Ansbach, Bamberg, Forchheim, Fürth, Hollfeld, Lichtenfels, Neustadt/Aisch, Nürnberg und Schnaittach sowie aus den Caritas-Alten- und Pflegeheimen St. Martin in Bayreuth und Schloss Jägersburg in Eggolsheim.

Dass pflegebedürftige Menschen nach den neuesten Erkenntnissen gepflegt werden, ist das Ziel der Kursreihe, die der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg und der Landes-Caritasverband Bayern gemeinsam durchführen. Charakteristisch für die Fortbildung ist, dass sie nicht nur Theorie bietet, sondern auch praktische Einheiten in den Pflegeeinrichtungen umfasst. Die Referentin Eva Linke – sie ist Krankenschwester und Fachkraft für Qualitätsmanagement und führt freiberuflich Fortbildungen durch – besucht die Kursteilnehmer zudem an ihrem Arbeitsplatz und bietet eine telefonische Beratung an. Dadurch erhoffen sich die Veranstalter einen stärkeren Effekt der Fortbildung. Denn die Kursteilnehmer sollen auch die Fähigkeit erwerben, weitere Innovationen in ihren Pflegeeinrichtungen einzuführen. Dazu forderte sie Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein ausdrücklich auf. Entscheidend sei, dass das Erlernte auch umgesetzt werde.

Die Fortbildung richtet sich an alle Pflegenden mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung. Der Diözesan-Caritasverband Bamberg führt insgesamt vier Kurse durch, deren neun Seminartage sich jeweils über zehn Monate verteilen. Die Kursreihe wird zu einem großen Teil von der Europäischen Union über ihren Sozialfonds finanziert. Um die Qualität der Fortbildung auch für die Zukunft sicherzustellen, wird sie von der Katholischen Stiftungsfachhochschule München wissenschaftlich begleitet.