23. April 2007

Fachtagung stellt gelungene Modelle der Zusammenarbeit in der Sterbebegleitung vor

Gelungene Modelle, wie professionelle Dienste und ehrenamtliche Initiativen in der Sterbebegleitung zusammenwirken, stellt die Fachtagung „Der sterbende Mensch im Mittelpunkt“ vor, die am Mittwoch, 25. April 2007, von 13 bis 19 Uhr im Pfarrheim St. Urban in Bamberg stattfindet.

Ein erfülltes Leben bis zuletzt wünschen sich die meisten Menschen. Die Hospizidee zielt deshalb darauf ab, Schwerstkranken und Sterbenden sowie deren Angehörigen zur Seite zu stehen, um ihnen das Leben – auch wenn es zu Ende geht – lebenswert zu machen. Sterben soll schmerzfrei und menschenwürdig gestaltet und den Sterbenden und ihren Angehörigen und Freunden ein Abschied in Würde ermöglicht werden.

Wie aber kann man sterbende Menschen und ihre Angehörigen bestmöglich unterstützen? Wie sieht eine angemessene Versorgung aus, die sowohl gute medizinische und pflegerische Betreuung als auch eine psychosoziale und seelsorgerliche Begleitung beinhaltet? Was bringt es den Sterbenden, wenn sich die verschiedenen Hilfeangebote miteinander vernetzen? So stellt sich etwa Dr. Rainer Schäfer, Chefarzt für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Palliativmedizin vom Juliusspital Würzburg, der Frage „Palliativmedizin – Luxus für wenige?“.

Die Tagung wendet sich an Pflegekräfte, ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter in Hospizvereinen, Ehrenamtliche und Hauptamtliche in Pfarrgemeinden sowie niedergelassene Ärzte. Ein Team aus Caritas, Diakonie, katholischer und evangelischer Kirche hat die Veranstaltung vorbereitet, die auch ein Beitrag zum Jubiläum „1000 Jahre Bistum Bamberg“ sein will.

Weitere Informationen, etwa die detaillierte Programmfolge, finden Sie auf der Homepage www.caritas-bamberg.de unter der Rubrik „Fachtagung“.