5. April 2007

„Der erste Sozialmanager im Bistum“

Diözesan-Caritasverband verabschiedete den Leiter der Abteilung Kinder- und Jugendhilfe


Bei der Verabschiedung von Fritz Skowranek (links), dem bisherigen Leiter der Abteilung Kinder- und Jugendhilfe im Diözesan-Caritasverband Bamberg, traten Jongleure aus dem Bamberger Canisiusheim auf.

Nach 30 Jahren im Dienst der Caritas wurde Fritz Skowranek, Leiter der Abteilung Kinder- und Jugendhilfe im Diözesan-Caritasverband, in die Ruhephase der Altersteilzeit verabschiedet. Dabei wurde der Sozialpädagoge als „erster Sozialmanager im Diözesan-Caritasverband Bamberg“ gewürdigt.

1977 wurde Fritz Skowranek, der seine Berufslaufbahn als Werkzeugmacher begonnen hatte und zuvor beim Stadtjugendamt in Pforzheim und als Leiter eines Erziehungsheims in Baden-Württemberg tätig war, als Heimberater für die Jugendhilfe beim Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg eingestellt. Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein, Emil Hartmann als Sprecher der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen im Bistum und Helmar Fexer, Bereichsleiter Soziale Dienste im Diözesan-Caritasverband, würdigten vor allem Skowraneks Innovationskraft. So habe er – als Vorreiter in der deutschen Caritas – die Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Jugendheime in der Erzdiözese auch für ambulante und teilstationäre Einrichtungen geöffnet. Die Erweiterung und Modernisierung der Caritas-Jugendhilfe in Pettstadt habe Skowranek sehr am Herzen gelegen. Als erster Berater im Diözesan-Caritasverband habe er Weiterbildungen im Management sozialer Einrichtungen angeboten und für die Qualifizierung von Führungskräften Sorge getragen. Skowranek habe außerdem Tagungen zur Entwicklung des Leitbildes der Caritas und religiöse Angebote für die Mitarbeiter organisiert. Als Gutachter bei der Zertifizierung sozialer Einrichtungen wird Fritz Skowranek weiterhin im Bereich der Caritas tätig sein.

Nach Skowraneks Ausscheiden wird die Abteilung Kinder- und Jugendhilfe mit der Abteilung Familienhilfe zusammengelegt. Deren Leiterin Liselotte Schallenberg übernimmt die Leitung der neuen Abteilung Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Nachfolgerin Skowraneks als Referent für Kinder- und Jugendhilfe wird Ursula Kundmüller, die bislang als Fachberaterin im Referat Kindertagesbetreuung tätig war.