10. November 2006

Bistumsjubiläum

Offizieller Startschuss der Initiative „Ausbildung – Arbeit – Zukunft – für Menschen in unserer Region. Caritas ist mit Ausbildungsplatzprojekt dabei.


Erzbischof Dr. Ludwig Schick (rechts) stellte die vier Projekte der Initiative vor. Für die Caritas war Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein (2. v. links) bei der Pressekonferenz.

Am Freitag, 10. November 2006, gab Erzbischof Ludwig Schick offiziell im Bischofshaus den Startschuss für die Initiative „Ausbildung-Arbeit-Zukunft – für Menschen in unserer Region“. Bei der Initiative handelt es sich um eines der Sozialprojekte, mit denen das Erzbistum Bamberg im Jubiläumsjahr Menschen in Notlagen und besonderen Situationen helfen möchte.

„Wir möchten für jedes Jahr unserer 1000-jährigen Geschichte 1000 Euro sammeln, um insgesamt 1 Million Euro zusammenzubekommen“, fordert der Erzbischof. Das Jubiläum dürfe nicht nur ein Jahr voller Worte sein, sondern müsse ein Jahr der Taten, der Gottes- und der Nächstenliebe werden. „Wir wollen finanziell und ideell einstehen für Menschen in Notsituationen und ihnen helfen, dass ihre Anliegen besser gesehen und ihnen Starthilfe gegeben wird“, führte Schick weiter aus. Beim Eröffnungsgottesdienst zum Bistumsjubiläum am 1. November seien bereits rund 2000 Euro an Spenden zusammengekommen, außerdem habe es in den vergangenen Tagen bereits weitere Spender gegeben, berichtete der Erzbischof erfreut. Schick appellierte an Privatpersonen, an Banken, Unternehmen, Stiftungen, Verbände, Vereine und die Politik, Gelder für die Projekte zu geben und damit die Initiative „Ausbildung – Arbeit – Zukunft“ zu unterstützen.

In den vier ausgewählten Projekten „Belregio“, „Knock“, „Solidaritätsfonds“ und „Caritas“ soll jungen Menschen die berufliche Orientierung erleichtert werden, zusätzlich Ausbildungsplätze geschaffen und Langzeitarbeitslosen eine neue berufliche Chance ermöglicht werden.

Der Bedarf an Pflegepersonal für alte und kranke Menschen wird bis 2020 drastisch ansteigen. Gleichzeitig finden viele junge Menschen keinen Ausbildungsplatz. Die Caritas will in jeder ihrer 38 Sozialstationen, die überall im Erzbistum alte und kranke Menschen betreuen, einen zusätzlichen Platz für die dreijährige Ausbildung zum Altenpfleger/in schaffen.

Mehr Infos dazu finden Sie hier.