30. Mai 2006

Zum Teil seit über 20 Jahren aktiv

Caritas-Alten- und Pflegeheim Schloss Jägersburg ehrte Ehrenamtliche


Sechs ehrenamtlich tätige Frauen, die sich seit über 15 Jahren für die Bewohner des Caritas-Alten- und Pflegeheims Schloss Jägersburg engagieren, zeichneten Weihbischof Werner Radspieler und Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein mit der Silbernen Ehrennadel der Caritas aus.

Mit einem Gottesdienst in der Schlosskapelle und der Ehrung langjährig tätiger Ehrenamtlicher feierte der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg am gestrigen Montag 20 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit im Caritas-Alten- und Pflegeheim Schloss Jägersburg.

„Gott braucht Menschen, die Flügel ausbreiten über andere Menschen,“ sagte Weihbischof Werner Radspieler zu Beginn des Gottesdienstes unter Bezug auf die Zeile „In wieviel Not hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet“ des Eingangsliedes. In seiner Predigt bezeichnete er die Ehrenamtlichen dann als das „Salz der Erde“, von dem Jesus in der Bergpredigt spricht. Ehrenamtliche müssten ihr Herz verschenken, für ihre Zuwendung aber auch wie beim Salzen von Speisen das rechte Maß finden. Nur aus der Kraft des heiligen Geistes sei dies letztlich möglich.

Nach dem Gottesdienst zeichneten Weihbischof Werner Radspieler als 1. Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes und Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein Ehrenamtliche, die ihrem Engagement für die Bewohner des Caritas-Alten- und Pflegeheims Schloss Jägersburg zwischen 15 und 23 Jahren treu geblieben sind, mit der silbernen Ehrennadel der Caritas aus: Maria Freier, Margit Knorr, Johanna Schlund, Brigitte Seuberth, Lilo Surholdt und Ingrid Tatschner. Für über zehnjähriges Wirken erhielten Ingrid Geiger und Ulla Röttele eine Ehrenurkunde. Auch allen übrigen Ehrenamtlichen überreichten Radspieler und Öhlein eigens für diesen Zweck getöpferte Tassen mit der Aufschrift „Herz braucht Hände“.

Die Ehrenamtlichen machen den Bewohnerinnen und Bewohnern des Caritas-Alten- und Pflegeheims Schloss Jägersburg wöchentlich Angebote wie Gymnastik, Singen, Spiele und Gedächtnistraining. Beim Wollewickeln trennen die Senioren fehlerhafte Teile, die aus einer Strickfabrik kommen, auf und wickeln die Wolle zu Knäueln, die dann in die Mission in Entwicklungsländern geschickt werden. Außerdem organisieren die Ehrenamtlichen Feste wie Fasching, Ostern, Sommerfest, Weinfest und Nikolaustag sowie Geburtstagsfeiern. Heimleiterin Schwester Juliet lobte die Aktivitäten der rund 20 Freiwilligen daher als wichtigen Beitrag zur Lebensqualität der Haubewohner.