10. März 2006

Weihbischof eröffnet am Sonntag die Caritas-Frühjahrssammlung im Erzbistum Bamberg

Am kommenden Sonntag, 12. März 2006, eröffnet Weihbischof Werner Radspieler die diesjährige Caritas-Frühjahrssammlung in einem diözesanen Auftaktgottesdienst. Er wird um 10 Uhr in Forchheim in der Pfarrkirche Verklärung Christi gefeiert. Die Caritas-Sammlung findet in ganz Bayern vom 13. bis 19. März statt. Im Erzbistum Bamberg steht sie unter dem Thema „Familie in guter Gesellschaft“.

Diesen Schwerpunkt greift auch der Auftaktgottesdienst auf. So werden in der Kirche Bilder vorgestellt, die 30 Gruppen aus verschiedenen Kindertagesstätten bei einer Malaktion angefertigt haben. Nach dem Gottesdienst gibt es ein Mittagessen, für die Kinder einen Spielenachmittag und für die Erwachsenen Informationsstände.

Mit dem Schwerpunktthema will die Caritas einerseits die Situation von Familien verstärkt ins Bewusstsein rufen. So leisten sie einerseits einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft, indem sie Kindern Kompetenzen zur Bewältigung des Lebens vermitteln. Zum anderen sehen sich Familien zunehmend Problemen ausgesetzt, die sowohl ihre familiäre Gemeinschaft gefährden als auch ihre finanzielle Absicherung betreffen. Die Caritas wirbt andererseits um Spenden für ihre zahlreichen Dienste, mit denen sie Familien unterstützt, denn viele dieser Angebote muss die Caritas aus Eigenmitteln unterhalten oder zumindest mitfinanzieren.

Die Caritas-Sammlung

Die Caritas-Sammlung besteht aus drei Elementen: Die Hauslistensammlung, bei der ehrenamtliche Helferinnen und Helfer von Tür zu Tür gehen, findet in diesem Frühjahr vom 13. bis 19. März statt. Zusätzlich erfolgt in größeren Orten eine Straßensammlung, z.B. in Fußgängerzonen, vom 17. bis 19. März. Bei der Gottesdienstkollekte am Caritas-Sonntag, 12. März, werden in allen katholischen Gottesdiensten die Besucher um eine Spende gebeten.

Vom Ertrag der Sammlung erhalten in der Erzdiözese Bamberg die Pfarreien 40 Prozent für ihre eigenen sozial-karitativen Aufgaben. Je 30 Prozent gehen an den Diözesan-Caritasverband und an die Stadt- und Kreis-Caritasverbände zur Finanzierung vor allem jener Angebote, die stark auf Eigenmittel der Caritas angewiesen sind.