2. März 2006

Frühjahrssammlung der Caritas für Menschen in Not

In diesem Frühjahr sammelt die Caritas wieder für Menschen in Not. Die Caritas-Haussammlung findet in Nürnberg vom 13. bis 19. März statt. Die Kirchenkollekte wird am Wochenende vom 11./12. März erbeten. Die Frühjahrssammlung steht unter dem Caritas-Leitwort „Not sehen und handeln“.

Die Caritas im Erzbistum Bamberg stellt die Familie in den Mittelpunkt ihrer Caritas-Frühjahrssammlung und fordert dazu auf, Familien aktiv und wirksam zu unterstützen. In Nürnberg setzt sich der Caritasverband Nürnberg e.V. seit Jahrzehnten mit einer breiten Palette an Diensten und Einrichtungen für Familien ein. Das Jugendhilfezentrum Schnaittach und das Kinder- und Jugendhaus Stapf, die Erziehungsberatung und die Fachberatung für Kindertagesstätten bieten differenzierte Hilfen an. Familienpflege sowie Kur- und Erholungsmaßnahmen unterstützen Familien in Zeiten besonderer Belastung. Familien und Mütter mit Migrationshintergrund kommen verstärkt zur Caritas, suchen Rat bei der Allgemeinen Sozialen Beratung oder der Schwangerenberatung.

Der Caritasverband Nürnberg setzt einen weiteren Schwerpunkt mit seiner Arbeit an sozialen Brennpunkten der Großstadt. Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe, wie „Domus Misericordiae“ oder die Straßenambulanz „Franz von Assisi“, haben jedoch einen hohen Zuschussbedarf. Auch beim Hospiz Haus Xenia  muss die Caritas verstärkt auf Eigenmittel zurückgreifen. In Zeiten knapper Kassen ist die Caritassammlung daher von großer Bedeutung. Die Spenden engagierter Nürnberger Bürgerinnen und Bürger tragen dazu bei, die Hilfen für Familien und Menschen am Rande der Gesellschaft zu erhalten.

Die beiden Caritas-Sammlungen im Frühjahr und im Herbst 2005 erbrachten im Erzbistum Bamberg insgesamt 1.646.578 Euro. In Nürnberg ergaben die Caritassammlungen für den Bereich des zur Erzdiözese Bamberg gehörenden Teils im vergangenen Jahr ein Gesamtergebnis in Höhe von 149.808 Euro. 40 Prozent der Spendeneinnahmen erhalten die Pfarreien für die vor Ort zu bewältigenden Caritas-Aufgaben. In Nürnberg gehen die übrigen 60 Prozent an den Caritasverband Nürnberg und werden dort ausschließlich für satzungsgemäße caritative Zwecke verwendet.