29. Juni 2006

Erstmals mit zentralen Fragen aus dem Kultusministeriu

An der Caritas-Berufsfachschule für Altenpflege St. Marien in Bamberg finden derzeit die schriftlichen Abschlussprüfungen statt

An der Caritas-Berufsfachschule für Altenpflege St. Marien in Bamberg finden wie an allen bayerischen Berufsfachschulen für Altenpflege in diesen Tagen die schriftlichen Abschlussprüfungen statt. Die erste Generation von Altenpflegern, die nach der neuen bundeseinheitlichen Altenpflegeausbildung ausgebildet wurde, wird in den Fächern "Grundlagen der Pflege", "Altenpflege und Altenkrankenpflege (Theorie)“ und im Fach "Lebensgestaltung" an drei aufeinander folgenden Tagen geprüft.

Der erste Kurs nach der neuen Ausbildungsordnung startete an der Caritas-Berufsfachschule für Altenpflege St. Marien in Bamberg vor drei Jahren mit 18 Schülerinnen und Schülern. Dreizehn unterziehen sich jetzt der Abschlussprüfung.

Die Fragen werden erstmals zentral vom Kultusministerium in München gestellt. Schüler und Lehrer plagte deshalb bis zur Öffnung der versiegelten Umschläge mit den Fragen Unsicherheit, da Erfahrungen mit dem neuen Prüfsystem noch fehlen. Umso größer war deshalb die Erleichterung, als die anwesenden Lehrkräfte einhellig der Meinung waren, dass die Fragen zwar anspruchsvoll, aber gut zu bewältigen sind. Schulleiter Siegfried Espach ist überzeugt, dass die Schüler durch den vorausgegangenen Unterricht und die praktische Ausbildung in den Alten- und Pflegeheimen gut auf die Fragen vorbereitet sind.

Der schriftlichen Abschlussprüfung voraus ging bereits im Mai die praktische Prüfung in den ausbildenden Alten- und Pflegeheimen. Den letzten Teil der Prüfungen bildet die mündliche Prüfung Mitte Juli.