26. Juli 2006

Stiftungen und Caritas Forchheim arbeiten bei Palliativausbildung zusammen

Die Gründerin der Dr.-Heinrich-Hofmeister-Stiftung für das Erzbistum Bamberg, Maria-Luise Hofmeister, besuchte unlängst Dr. Gerhard Boß in Ebermannstadt. Bei dem Gespräch kamen beide überein , dass die derzeit bestehende ambulante Palliativversorgung auch im Landkreis Forchheim verbessert werden müsse. Es seien besonders die Krebspatienten und -patientinnen, die in den Kliniken wie auch zu Hause schmerztherapeutisch und seelisch begleitet werden müssten, um ihnen ein würdevolles Leben bis zum Ende zu ermöglichen.

Sterbehilfe lehnen die beiden Stiftungen kategorisch ab. Daher wollen die Dr.-Heinrich-Hofmeister- und die Dr.-Gerhard-Boß-Stiftung zusammen mit dem Caritasverband für den Landkreis Forchheim noch in diesem Jahr gemeinsame Anstrengungen unternehmen, um genügend Palliativfachkräfte auszubilden, damit die angemessene Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen gewährleistet wird. Palliativschwestern- und Pfleger können individuelle Hilfen geben, welche die körperlichen, psychischen, sozialen und spirituellen Problemlagen der erkrankten Menschen und deren Angehörigen berücksichtigen. Für die Ausbildung dieser Palliativkräfte wollen die beiden Stiftungen künftig verstärkt Finanzmittel zur Verfügung stellen.