11. Januar 2006

Weihbischof in Gremsdorf: „Gegensätze vergessen“

Weihbischof Werner Radspieler, Bischofsvikar für Caritas und Soziales, feierte den Gottesdienst zum Patronatsfest der „Heiligen Familie“ in der Einrichtung für Menschen mit Behinderung bei den Barmherzigen Brüdern in Gremsdorf. In seiner Predigt bezog sich Weihbischof Radspieler auf Ochs und Esel in der prächtigen Weihnachtskrippe der Gremsdorfer Klosterkirche. Dort stünden die beiden Tiere, die man laut dem 5. Buch Mose des Alten Testaments nicht zusammen vor den Pflug spannen dürfe, „geradezu friedlich zusammen“. Das sei ein Zeichen dafür sein, dass „wir unsere Gegensätze in der Abendmahlfeier vergessen dürfen und können“.

Der Gesamtleiter der Behinderteneinrichtung, Günther Allinger drückte seinen ganz besonderen Dank dafür aus, dass der Weihbischof schon seit fast 20 Jahren das Kirchenfest jeweils zu Beginn des Kalenderjahres mit der Gremsdorfer Hausgemeinschaft und ihren Gästen feiert.