6. Dezember 2006

Betriebsrat der Firma Dr. R. Pfleger spendete für Caritas-Kindererholung


Betriebsratsvorsitzender Günter Schwarz (Mitte) überreichte in der Zentrale des Diözesan-Caritasverbandes die Spende an Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein und an die für die Caritas-Kindererholungen zuständige Leiterin der Abteilung Familienhilfe, Liselotte Schallenberg.

Eine Spende über 1200 Euro für die Caritas-Kindererholung hat der Betriebsratsvorsitzende der Bamberger Firma Dr. R. Pfleger, Günter Schwarz, Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein übergeben. Der Betriebsrat hatte Büromöbel, die in der Firma nicht mehr benötigt wurden, gegen Spende an Mitarbeiter abgegeben. Der Erlös sollte einem Projekt zugute kommen, mit dem Kindern in Not geholfen wird.

Die Caritas-Kindererholung ist ein Angebot für gesundheitlich angeschlagene Kinder aus materiell bedürftigen und sozial benachteiligten Familien. Rund 250 Kinder nehmen jedes Jahr an Erholungsmaßnahmen des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg teil. Für die zwei- bis dreiwöchigen Aufenthalte sucht die Caritas Reiseziele mit besonders günstigem Klima aus. Wichtige Aufgabe der Kindererholung ist es, Gesundheit, Widerstandsfähigkeit und Allgemeinbefinden der Kinder zu fördern. Einseitige und Mangelernährung, kombiniert mit Bewegungsmangel, sind häufige Beweggründe für eine Kindererholung. In den ärztlichen Attesten finden sich aber auch regelmäßig Diagnosen wie chronische Erkrankungen, Infekte, Bronchialasthma, Neurodermitis, Kleinwuchs, Akne, Ekzeme, Heuschnupfen, Migräne, Übergewicht, Untergewicht und Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom.

Viele der Kinder kommen aus belasteten Familienverhältnisse mit Problemen wie Tod eines Elternteils, Scheidung der Eltern oder Langzeitarbeitslosigkeit eines oder beider Elternteile. Etliche Kinder lernen erstmals einen geregelten Tagesablauf, feste Mahlzeiten und ungestörte Bettruhe kennen. Neben Sport und Bewegung ist daher auch gesunde und ausgewogene Ernährung ein wichtiger Bestandteil der Kindererholung. Andere Kinder müssen sich soziale Fähigkeiten wie Rücksichtnahme und Teamgeist erst aneignen. Dazu kommt, dass immer mehr Familien mit materiellen Problemen konfrontiert sind. Oft sind die Eltern nicht in der Lage, den Erholungsaufenthalt für ihr Kind zu bezahlen oder einen Eigenanteil aufzubringen. Daher hat die Caritas solche Eltern in diesem Jahr mit Beihilfen über insgesamt 25.000 Euro unterstützt.