12. Oktober 2005

Veranstaltungsreihe der Caritas Forchheim

Vorsorge für den Pflege- und den Todesfall

Um die Gestaltung des letzten Lebensabschnittes geht es bei einer Veranstaltungsreihe, zu der der Caritasverband Forchheim in Zusammenarbeit mit der Diözesanstelle Altenpastoral, dem Katholischen Bildungswerk , der Dr.-Gerhard-Boß-Stiftung und der Sparkasse Forchheim einladen.

19.10.2005 um 19.00 Uhr
ERBEN UND VERERBEN
Ort: Sparkasse Forchheim, Klosterstraße 14

9.11.2005 um 19.00 Uhr
DIE CHRISTLICHE PATIENTENVERFÜGUNG
Ort: Sparkasse Forchheim

23.11.2005 um 19.00 Uhr
SEELENVERFÜGUNG
Ort: Klostersaal Forchheim, Klosterstraße 10

Bei der ersten Veranstaltung am 19. Oktober 2005 wird es um das Thema „Erben und Vererben“ gehen. Lediglich jeder fünfte Deutsche entscheidet sich gegenwärtig ein Testament zu errichten. Dennoch entwickelt sich bei immer mehr Menschen Verständnis dafür, dass sie im Todesfall ihren Nachlaß geregelt haben wollen. Dabei denken sie auch an die Erben, denen  Streit und Familienzwist durch eine rechtzeitig Vorsorge erspart werden sollen Bei der Veranstaltung wird Herr Prof. Dr. Klaus-Michael Groll aus München, Rechtsanwalt für Erbrecht, u.a.Wege aufzeigen, wie letztwillige Verfügungen oder Erbverträge gestaltet werden sollen.

Welche medizinische und pflegerische Betreuung wollen Menschen für den Fall, in dem sie aufgrund von Krankheit, eines Unfalles oder eines Krankheitsstadium selbst nicht mehr in der Lage sind, die eigenen Vorstellungen zu artikulieren. Zu diesem Vorsorgebereich werden am 09.11.2005 um 19:00 Uhr dann zum Thema „Christliche Patientenverfügung“ theologische, juristische und medizinische Positionen vorgestellt, die den Sinn – aber auch die Grenzen – von Patientenverfügungen darstellen. Hierzu werden Herr Meyer-Rutz, Richter am Vormundschaftsgericht Bamberg, Herr Dr. Gerhard Grade, niedergelassender Allgemeinarzt mit den Schwerpunkten Altenheim und Hospiztätigkeit sowie Dr. Rainer Scherlein, Theologe und Altenseelsorger der Erzdiözese Bamberg als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen.

Die Gegenwärtigkeit von Leben und Sterben im Alltag werden dann in einer Veranstaltung am 23. November 2005 um 19:00 Uhr (Klostersaal Forchheim)s Seelenverfügung – Impressionen zur Kultur des Lebens und des Sterbens gezeigt. In den schönen Künsten ist sowohl die Fülle des Lebens wie auch das Lebensende ein Dauerthema. Ob bei Josef Haydn, bei Franz Schubert oder bei Paul Klee – ob bei Rilke oder in biblischen Texten. Lebenszyklen werden einander ergänzend und verbindend oder auch im Spannungsverhältnis zueinander gesehen.

Eine künstlerische breite Palette  von musikalischen, literarischen und bildnerischen Beiträgen wird von bekannten Künstlern der Region präsentiert.

Mit dem Schaubild der Vorsorgepyramide wollen die Veranstalter deutlich machen, dass der Mensch in seiner Ganzheit vom Lebensende angesprochen wird. Sich aktiv mit den Vorsorgebereichen auseinanderzusetzen bietet daher ein Chance für jeden Menschen, ein Stückchen mehr Klärung und Klarheit für sich und seinen letzten Lebensabschnitt zu gewinnen.