15. November 2005

SPD-Ortsvereine Pettstadt und Strullendorf spenden für zusätzlichen Praktikanten in der Caritas-Kinder- und Jugendhilfe


Neben dem Spendenscheck, den Einrichtungsleiter Otto Bezold in Händen hält, überreichten die Mitglieder der SPD Strullendorf und Pettstadt Brettspiele als Geschenke für die Kinder der Außenwohngruppe Vorra.

505 Euro spendeten die SPD-Ortsvereine Pettstadt und Strullendorf der Caritas-Kinder- und Jugendhilfe St. Marien – St. Elisabeth, um erneut die Anschubfinanzierung für eine zusätzliche Praktikantenstelle zu leisten. Die Spendenübergabe erfolgte in der Außenstelle der Kinder- und Jugendhilfe in Vorra. In ihr soll die Praktikantin oder der Praktikant eingesetzt werden, damit sich die Erzieher verstärkt um die hier lebenden sechs Jugendlichen kümmern können. Vor allem könnten sie dann die Arbeit mit Tieren, eine Spezialität der Außenstelle in Vorra, intensivieren, etwa verstärkt Reitstunden erteilen. Denn auf dem weitläufigen Gelände hinter dem Wohnhaus gibt es nicht nur Hasen, Meerschweinchen und Schafe, sondern auch zwei Pferde. Im Umgang mit den Tieren lernen die Jugendlichen Verantwortung und gewinnen neues Selbstvertrauen.

Die SPD-Ortsvereine Pettstadt und Strullendorf hatten schon einmal Spenden gesammelt, um einem anderen Haus der Caritas-Kinder- und Jugendhilfe, dem Kinderheim St. Marien in Pettstadt, eine Praktikantin zu ermöglichen. Schüler des Bamberger Clavius-Gymnasiums hatten dann ebenfalls um finanzielle Unterstützung für die Aktion geworben, so dass eine Ausbildungspatenschaft zustande kam.

Mit Hilfe von Ausbildungspaten will die Caritas-Kinder- und Jugendhilfe St. Marien – St. Elisabeth zusätzliche Stellen für Jahrespraktikanten finanzieren. Die Jahrespraktikanten werden unter der fachlichen Anleitung ausgebildeter Erzieher und Sozialpädagogen in das Arbeitsfeld Heimerziehung eingearbeitet. Da sie zusätzlich im Dienst sind, kann mit ihrer Unterstützung die Betreuung und Begleitung der Kinder und Jugendlichen, die in den Heilpädagogischen Wohngruppen leben, intensiviert werden.

Die Caritas-Kinder- und Jugendhilfe St. Marien – St. Elisabeth hilft Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren, wenn ihre Betreuung in der Familie durch Trennung, Scheidung, Krankheit oder Tod der Eltern oder aufgrund familiärer Konflikte nicht mehr gewährleistet ist. Die Kinder und Jugendlichen finden in den Heilpädagogischen Wohngruppen in Bamberg, Pettstadt und Vorra ein vorübergehendes Zuhause. Ziel ist es, dass sie wieder in die eigene Familie zurückkehren oder in einer Pflegefamilie Aufnahme finden oder, wenn sie älter sind, selbständig ihr Leben in die Hand nehmen und einen Beruf erlernen.