4. Mai 2005

Caritas bittet um Spenden für das Müttergenesungswerk

Bis 15. Mai findet in der Erzdiözese Bamberg die Sammlung für das Deutsche Müttergenesungswerk statt. Sie besteht aus einer Haussammlung an den Wohnungstüren und einer Straßensammlung.

Die Gründe, aus denen Mütter körperlich und psychisch erschöpft sind, sind vielfältig: schwere Krankheit, Trennung vom Partner, Arbeitslosigkeit, finanzielle Probleme. Aber auch der „ganz normale“ Alltag in der Familie mit seinen vielfältigen Anforderungen kann dazu führen, dass Mütter neue Kraft schöpfen müssen und eine Vorsorge- oder Rehabilitations-Maßnahme benötigen. Durch die Mehrfachbelastung von Familie, Haushalt und Beruf sind Mütter – besonders die Alleinerziehenden unter ihnen –zunehmendem Stress ausgesetzt. Einen Ausweg aus der Überlastung bietet das Müttergenesungswerk. Die Vorsorge- und Rehabilitations-Maßnahmen in seinen 128 Einrichtungen sind auf die Behandlung der muttertypischen Krankheitsbilder spezialisiert.

Obwohl die Krankenkassen die Kuren finanzieren, ist die Müttergenesung auch auf Spenden angewiesen. Denn vielen Frauen ermöglicht nur zusätzliche finanzielle Unterstützung die Teilnahme an einer Kur, sei es die Übernahme der Eigenleistung, das Gewähren eines Taschengeldes oder ein Zuschuss zu den Fahrtkosten.

Das Müttergenesungswerk wird u.a. von der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung getragen. In der Erzdiözese Bamberg ist diese Arbeitsgemeinschaft beim Diözesan-Caritasverband angesiedelt und unterhält 15 Beratungs- und Vermittlungsstellen bei den Stadt- und Kreis-Caritasverbänden. Der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg betreibt ferner als Einrichtung für Müttergenesung das Caritas-Haus St. Hedwig in Bad Steben.