23. Juni 2005

„Helfen macht glücklich“

28 Bamberger Einrichtungen präsentieren sich am  Tag des Ehrenamts: 23. Juli


Christine Krause kocht schon eifrig Erdbeermarmelade für den Tag des Ehrenamts
Foto: Renate Steinhorst

Ein von der CariThek, der Ehrenamtsbörse des Caritasverbandes, neu installierter Bamberger Ehrenamtspreis ist nur einer von vielen guten Gründen, am Samstag, 23. Juli zwischen 10 und  14 Uhr den Bamberger Maxplatz zu besuchen. 28 Bamberger Einrichtungen – von Amnesty International bis Vinzenzverein - werden mit abwechslungsreichen Aktionen alle Altersgruppen ansprechen. Im Mittelpunkt stehen natürlich Ehrenamtliche, die an diesem Tag von Ehrengästen mit Gebäck und Getränken bedient werden.

Die Preisverleihung findet um 10.30 Uhr unter Schirmherrschaft von Erzbischof Dr. Josef Schick und Oberbürgermeister Herbert Lauer statt. Neben Prämien von Stadt und Landkreis erhält der Preisträger den Reinerlös des Aktionstages. Die CariThek bedankt sich mit einem von Thomas Gröhling eigens für diesen Anlass gestalteten Kunstwerk – ermöglicht durch eine großzügige Spende der Sparkasse. Unterstützung für den Tag des Ehrenamts kommt außerdem. von der Gramss-Backstube und mehreren Bamberger Brauereien, die Gebäck bzw. Bier spenden. Weitere Gönner, die nach dem Motto „Helfen macht glücklich“ ebenfalls das wertvolle bürgerschaftliche Engagement in Bamberg fördern wollen, sind herzlich eingeladen,  sich bei der CariThek (Tel. 8604 140) mit ihrem Beitrag zu melden. Wer nicht die Möglichkeit hat, sich fest zu engagieren, aber gerne etwas Gutes tun will, kann jetzt schon Marmelade kochen und diese in der CariThek, Obere Königstraße 4b (Deutsches Haus), abgeben. Am Tag des Ehrenamts werden die hausgemachten Köstlichkeiten zugunsten der ausgezeichneten Organisation verkauft.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 ist die CariThek des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg e.V. im „Deutschen Haus“ unter dem Motto „Mitmachen ist Ehrensache“ zentrale Anlaufstelle für alle, die am sozialen Netz gegenseitiger Hilfe mitarbeiten wollen. Rund 140 inzwischen vermittelte Ehrenamtliche finden es nach eigener Aussage sehr befriedigend, ihre Erfahrungen aus Beruf, Familienarbeit und Freiwilligenengagement - ob handwerklich, geistig oder sozial - einbringen zu können. „Wir bleiben dadurch beweglich und können uns persönlich weiter entwickeln“, so die einhellige Erfahrung.