20. Juni 2005

Caritas-Kinder- und Jugendhilfe sucht Ausbildungspaten für Jahrespraktikanten

Die Caritas-Kinder- und Jugendhilfe St. Marien – St. Elisabeth sucht Ausbildungspaten, die durch Spenden zusätzliche Praktikantenplätze schaffen. Dadurch soll eine noch intensivere Betreuung und Begleitung der Kinder und Jugendlichen, die in den Heilpädagogischen Wohngruppen leben, ermöglicht werden.

Als verantwortungsbewusster Arbeitgeber bietet die Caritas-Kinder- und Jugendhilfe St. Marien – St. Elisabeth Stellen für Jahrespraktikanten an, die Erzieher/in oder Sozialpädagoge bzw. -pädagogin werden wollen. Die Jahrespraktikanten werden unter der fachlichen Anleitung ausgebildeter Erzieher und Sozialpädagogen in das Arbeitsfeld Heimerziehung eingearbeitet. Die Praktikanten übernehmen mit der Zeit alle anfallenden Arbeiten. Da sie zusätzlich im Dienst sind, können sie sich auch intensiver um einzelne Kinder und Jugendlichen kümmern. Sie unterstützen die Kinder und Jugendlichen etwa bei den Hausaufgaben, bei der Freizeitgestaltung und bei den anfallenden Alltagsarbeiten wie Kochen, Tischdienst und Wäschepflege. Außerdem begleiten sie sie bei Fahrten zu Ärzten und Therapeuten. Durch zusätzliche Jahrespraktikanten könnte diese Arbeit verstärkt werden.

Die Caritas-Kinder- und Jugendhilfe St. Marien – St. Elisabeth hilft Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren, wenn ihre Betreuung in der Familie durch Trennung, Scheidung, Krankheit oder Tod der Eltern oder aufgrund familiärer Konflikte nicht mehr gewährleistet ist. Die Kinder und Jugendlichen finden in den Heilpädagogischen Wohngruppen in Bamberg, Pettstadt und Vorra ein vorübergehendes Zuhause. Ziel ist es, dass sie wieder in die eigene Familie zurückkehren oder in einer Pflegefamilie Aufnahme finden oder, wenn sie älter sind, selbständig ihr Leben in die Hand nehmen und einen Beruf erlernen.

Eine erste Spende in Höhe von 500 Euro übergeben die SPD-Ortsvereine Strullendorf und Pettstadt am 24. Juni 2005 um 18 Uhr im Kinderheim St. Marien in Pettstadt. Die Caritas-Kinder- und Jugendhilfe St. Marien – St. Elisabeth hofft, dass sich noch viele weitere Spender finden, die Ausbildungspaten werden wollen.