9. Juni 2005

Einrichtungen des Caritasverbandes Nürnberg erhielten Qualitätssiegel


ProCumCert-Geschäftsführer Clemens Gattinger (rechts) überreichte die Zertifikate an den Nürnberger Caritasdirektor Roland Werber (Mitte). Stellvertretend für die sechs ausgezeichneten Einrichtungen sind auf unserem Foto die Leiter der Seniorenheime  St. Josef und St. Benedikt, Christian Habermann  und Schwester Flower Pulloppilly CMC,  zu sehen.
Foto: Sauerbeck

„Wir wollen die hohe Qualität in unseren Einrichtungen zum Wohl der Menschen erhalten und weiterentwickeln“, begründete Nürnbergs Caritasdirektor Roland Werber die Einführung eines systematischen Qualitätsmanagements. Nach zweijähriger intensiver Arbeit erhielten jetzt sechs Einrichtungen des Caritasverbandes Nürnberg das Qualitätssiegel „DiCVQuM geprüfte Qualität“. Das Qualitätsmanagementkonzept DiCVQuM war vom Diözesan-Caritasverband Bamberg eigens für den sozialen Bereich entwickelt worden.

Mit dem Träger freuten sich die Mitarbeiter der Senioren- und Pflegeheime Stift St. Benedikt, Stift St. Martin, Jacobus-von-Hauck-Stift, St. Josef und St. Willibald über die Qualitätssiegel. Auch dem  Kinder- und Jugendhaus Stapf wurde  eine ausgezeichnete soziale Arbeit bestätigt.

Bei einer kleinen Feierstunde im Stift St. Benedikt überreichte  Clemens Gattinger, der Geschäftsführer der „proCumCert-Zertifizierungsgesellschaft“, die Zertifikate. Voraussetzung für die Verleihung des Qualitätssiegels waren die Einführung eines systematischen Qualitätsmanagements und die Erstellung eines Qualitätsmanagementhandbuches. Bei der abschließenden Begutachtung prüfte   ProCumCert,  inwiefern das Handbuch in die Praxis umgesetzt wurde.

ProCumCert war 1997 als  Kontrollinstanz und Zertifizierungsstelle für kirchliche  Einrichtungen gegründet worden. Sie achtet, in Ergänzung  zu den in Wirtschaft und Industrie üblichen Qualitätsstandards, vor allem auf die Leitbildentwicklung auf dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes und die soziale Kompetenz der Mitarbeiter. 

Vertreter des Jugendamts,  des Seniorenamtes und der Heimaufsicht Altenhilfe  der Stadt Nürnberg sowie der Heimaufsicht Jugendhilfe der Regierung von Mittelfranken würdigten in ihren Grußworten das Engagement seitens des Wohlfahrtsverbandes und der Mitarbeiter in den einzelnen Einrichtungen.