29. Juli 2005

Caritas schafft sinnvolle Zusatzjobs und qualifiziert Langzeitarbeitslose


Diözesan-Caritasdirektor Bernhard Simon bei der Übergabe der Teilnahme-Urkunden im Caritas-Beratungshaus Geyerswörth in Bamberg

Für 24 Arbeitslosengeld-II-Empfänger und -Empfängerinnen aus Stadt und Landkreis Bamberg sowie dem Landkreis Forchheim, die bei den dortigen Caritasverbänden in so genannten Arbeitsgelegenheiten beschäftigt sind, führte die Caritas eine zweitägige Qualifizierungsmaßnahme durch. Zum Abschluss überreichte ihnen im Caritas-Beratungshaus Geyerswörth in Bamberg Diözesan-Caritasdirektor Bernhard Simon persönlich die Teilnahmebestätigungen und machte ihnen Mut für die Zukunft.

Der Kurs legte den Schwerpunkt auf die Gestaltung von Bewerbungen sowie auf Bewerbungsstrategien. Auch wenn zu wenige Stellen am Arbeitsmarkt für Arbeitssuchende vorhanden sind, bleibt eine qualifizierte Bewerbung ein wichtiger Baustein auf dem Weg in eine Arbeitsstelle.

Die Arbeitsgelegenheiten, die die Caritas anbietet, liegen im gemeinnützigen Interesse, sind zusätzlich und verdrängen keinen Arbeitsplatz. Sie reichen von Archivarbeiten in Pfarreien über Lesehilfen für Schulkinder in Kindertagesstätten bis zur Reparatur von Spielzeug.

Die Arbeit suchenden Menschen sind in den Zusatzjobs bei der Caritas in die Dienstgemeinschaft der Caritas-Mitarbeiter eingebunden. Durch die Hilfeangebote der Caritas erfahren sie zudem Unterstützung bei der Bewältigung von Problemen, die einen Zugang in den ersten Arbeitsmarkt zusätzlich erschweren, etwa bei Überschuldung.

Als einer der größten Arbeitgeber der Region übernimmt die Caritas Verantwortung bei der Schaffung sinnvoller Einsatzfelder. Zudem kann die Caritas Arbeitsgelegenheiten vor Ort schaffen, so dass auch langzeitarbeitslose Menschen im ländlichen Raum die Chance auf einen Zusatzjob bekommen.