18. Juli 2005

Die neuen Caritas-Hausgemeinschaften für Senioren St. Elisabeth in Hollfeld öffnen ihre Türen

Am 3. November 2003 erfolgte der Spatenstich, jetzt ist der Neubau bezugsfertig. Als Ersatz für das bisherige Alten- und Pflegeheim entstanden in Hollfeld die Caritas-Hausgemeinschaften für Senioren St. Elisabeth. Anfang August werden die Bewohner aus dem alten Gebäude in ihr neues Zuhause umziehen. Zuvor haben die Bürger bei einem Tag der offenen Tür am Sonntag, 31. Juli 2005, von 11 bis 18 Uhr Gelegenheit zur Besichtigung.

Das neue Haus ist nach dem Hausgemeinschaftsmodell gestaltet: 80 Bewohnerinnen und Bewohner verteilen sich auf acht Gruppen zu jeweils zehn Personen. Jede Wohngruppe verfügt über einen gemeinsamen Aufenthaltsbereich. Zu ihm gehört auch eine Wohnküche, denn die Mahlzeiten werden in der Hausgemeinschaft zubereitet. Wer von den Bewohnern dies möchte, kann sich an der Planung der Mahlzeiten, am Kochen und am Geschirrspülen beteiligen. Auch andere alltägliche Verrichtungen bleiben den Bewohnern überlassen, sofern sie dazu in der Lage sind. Die Erfordernisse der Pflege ordnen sich den Bedürfnissen der Hausbewohner unter. Eine Präsenz-Mitarbeiterin ist als Bezugsperson tagsüber in der Hausgemeinschaft anwesend und begleitet und unterstützt die Bewohner bei ihren Tätigkeiten. Sie ist für die Essenszubereitung und die Wäsche sowie für pflegerische Hilfen zuständig; sie wird unterstützt von Pflegefachkräften. Dieses Konzept soll den Bewohnern ermöglichen, den Alltag, den sie von zu Hause gewohnt sind, weitgehend fortzuführen.

Im neuen Haus erhalten alle Bewohner ein Einzelzimmer. In der Regel teilen sich jeweils zwei Zimmer eine gemeinsame Nasszelle. Zwei Zimmer jeder Wohngruppe verfügen jedoch über eine eigene Nasszelle. Der Grundriss der neuen Anlage, die sich auf Erdgeschoss und zwei Obergeschosse erstreckt, ähnelt einer Sechs. Erstmals ist ein Alten- und Pflegeheim des Diözesan-Caritasverbandes so angelegt, dass sich vier Gebäudeflügel um einen großen Innenhof gruppieren. Das neue Haus verfügt im Eingangsbereich über eine Cafeteria und über eine große Kapelle mit Aufbahrungsraum; Ausstattung und Kunstverglasung wurden aus der Kapelle des Altgebäudes übertragen.