20. Dezember 2005

Diözesan-Caritasverband ehrte verdiente Mitarbeiter

Bei seiner Adventsfeier am heutigen Dienstagabend in Bamberg hat der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt.

Zum 25-jährigen Dienstjubiläum zeichnete Weihbischof Werner Radspieler, der 1. Vorsitzende des Diözesan-Caritasverbandes, Elisabeth Teichmann und Gerhard Behr-Rößler mit dem Goldenen Caritas-Kreuz aus.

Gerhard Behr-Rößler begann seine Berufslaufbahn bei der Caritas im August 1980 als Sozialpädagoge im Haus Rafael, einer Einrichtung des Caritasverbandes Erlangen. 1986 wurde er Leiter dieses Übergangswohnheims für psychisch kranke Menschen. Im November 1994 wechselte er als Geschäftsführer zum Caritasverband für den Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim. Diese Position behielt er auch, als der Verband sich vergangenes Jahr mit dem Caritasverband Scheinfeld zum Caritasverband Scheinfeld und Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim vereinigte.

Elisabeth Teichmann wurde im April 1980 als Stenotypistin in der Zentrale des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg eingestellt. Seit November 1995 ist sie Verwaltungsangestellte in der Abteilung Gesundheits- und Altenhilfe.

Für 20 Jahre im Dienst der Caritas erhielten Maria Münzel und Peter Pohl das Silberne Caritas-Kreuz.

Maria Münzel war zunächst von 1971 bis 1978 als Sozialarbeiterin in der Erziehungsberatung bei der Kreis-Caritasstelle Bamberg tätig. Im Oktober 1991 trat sie als Sozialarbeiterin in den Dienst der Zentrale des Diözesan-Caritasverbandes und ist heute Referentin für Familienhilfe und Fachberaterin für die Schuldner- und die Schwangerenberatungsstellen sowie die Frauenhäuser im Bereich der Caritas. Diözesan-Caritasdirektor Bernhard Simon würdigte besonders Maria Münzels Engagement als Vorsitzende der Mitarbeitervertretung von 1974 bis 1977 und jetzt wieder seit 1993.

Seit Jahresanfang 1985 arbeitete Peter Pohl zunächst beim Caritasverband Nürnberg als Sozialpädagoge in der Psychosozialen Beratungsstelle für Suchtkranke. 1992 wechselte er zum Diözesan-Caritasverband, bei dem er Referent für Aussiedler, Ausländer und Asylanten wurde. Seit 2004 ist er Referent für Migrationsfragen, Psychiatrie und Suchtkrankenhilfe. Ehrenamtlich setzt sich Pohl, wie Simon hervorhob, für die Diözesanpartnerschaft zwischen der Erzdiözese Bamberg und der Diözese Thiès im Senegal ein.