18. April 2005

Caritas weist Ärzte auf Informationen über Kurmaßnahmen für Mütter hin

Bundesfamilienministerin Renate Schmidt hat in einem offenen Brief im Deutschen Ärzteblatt alle Ärztinnen und Ärzte dazu aufgerufen, bei gesundheitlichen Störungen von Müttern und Kindern die stationären Maßnahmen des Müttergenesungswerkes zu berücksichtigen. Für fachliche Informationen wird täglich von 9 bis 19 Uhr bis zum 22. April 2005 eine kostenlose Hotline unter der Telefonnummer 0800 3898500 für Ärztinnen und Ärzte geschaltet. Darauf weist die Abteilung Familienhilfe des Diözesan-Caritasverbandes hin.

Die Ministerin unterstützt mit dieser Kampagne die Aufklärungs- und Informationsaktivitäten des Müttergenesungswerkes. Es sei dringend notwendig, für den großen Bedarf vieler belasteter Mütter nach gezielten und frauenspezifischen Gesundheitsangeboten eine sichere Basis zu schaffen. Grundlage dafür biete ein breites und umfangreiches Wissen bei Ärztinnen und Ärzten, die oft erste Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen für Hilfe suchende Mütter seien. „Wir begrüßen und freuen uns sehr über die Initiative der Ministerin Renate Schmidt. Diese Aktion mit gezielten Informationen für Ärztinnen und Ärzte ist sehr wichtig und wird auch vielen Müttern Mut machen,“ sagt Liselotte Schallenberg, Leiterin der Abteilung Familienhilfe beim Diözesan-Caritasverband.