28. September 2004

„Auch der Flüchtling hat eine einzigartige Würde“

Veranstaltungsprogramm der Caritas Fürth zur Woche des Flüchtlings




Diözesan-Caritasdirektor Bernhard Simon (Mitte) eröffnete im Beisein der Fürther Caritas-Geschäftsführerin Angelika Allen und des Nürnberger Caritasdirektors Roland Werber die Ausstellung "Caritas ist international".
(Fotos: Robert Sauerbeck)

Unter dem Titel „Grenzen überschreiten“ veranstaltet der Caritasverband Fürth in Kooperation mit anderen Wohlfahrtsverbänden bis zum 3. Oktober ein Programm zur Woche des Flüchtlings. Veranstaltungsort ist der Raum „Etwas los“ in der Ebene „Basement“ des CityCenter Fürth. In verschiedenen Veranstaltungen werden die Themenschwerpunkte „Asyl in Deutschland – ein weiter Weg“ (am Mittwoch), „Behinderte Flüchtlinge“ (am Donnerstag), „Als Flüchtling anerkannt – und dann?“ (am Freitag) und „Hilfen für eine würdevolle Rückkehr“ (am Samstag) behandelt. Am Sonntag, 3. Oktober, gibt es von 13 bis 18 Uhr ein kulturelles Programm „Die Welt ist bunt – Tanz und Musik aus aller Welt“.

Begleitend zum Programm ist die Wanderausstellung „Caritas ist international“ zu sehen. Am Freitag, 1. Oktober 2004, wird um 19 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst in St. Peter und Paul in Poppenreuth gefeiert. Danach findet im Gemeindehaus St. Peter und Paul (Poppenreuther Str. 134) ein“After-Workshop“ statt: „Flüchtlinge – Ende in Sicht?“

Bei der Eröffnung des Programms am Dienstagnachmittag betonte Diözesan-Caritasdirektor Bernhard Simon, dass rückläufige Asylbewerberzahlen nicht bedeuteten, dass es weniger Flüchtlinge gebe. Zwei Aspekte stellte er als wichtig heraus: „Zum einen: Niemand flieht ohne triftigen Grund aus seinem Land in eine ungewisse Zukunft. Und zum anderen: Es ist immer ein Mensch mit einem ganz persönlichen individuellen Schicksal, der zu uns kommt, ein Mensch mit einer einzigartigen, ihm von Gott geschenkten Würde, ein Mensch, der menschliche Behandlung und Beachtung verdient.“ Caritas und andere Wohlfahrtsverbände sähen ihre Aufgabe darin, für diese Würde einzutreten. Dem diene auch ihr vielfältiges Hilfsangebot für Flüchtlinge.

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