Caritas Bamberg - Pressemitteilung vom 17. Mai 2004

17. Mai 2004

Joggen für die Caritas – Erzbischof Schick lief mit „Bistumsläufer“ Christian Müller


Viel Spaß machte Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick (links) das Laufen mit Christian Müller.


Anhand des Schwitzens war deutlich zu erkennen, wer das Joggen früh um fünf eher gewöhnt war.

Seit Ende April ist er unterwegs und sein Ziel wird am Ende dieser Woche erreicht sein. Dann hat Christian Müller mit einem Lauf über 350 Kilometer alle deutschen Bistümer durchquert und Werbung für die Caritas, den katholischen Wohlfahrtsverband, gemacht. Am Montag unterstützte Erzbischof Schick die Aktion und lud den 29-jährigen Haushalts- und Ernährungswissenschaftler zum Mitjoggen früh um fünf ein.

„Erzbischof Schick sei der einzige Bischof und auch Geistliche, der die Tour durch sein Mitrennen unterstützt hat“, so Müller am Ende des Joggens durch die Straßen Bamberg. Und er sei schon beeindruckt, in welch guter Verfassung der Bamberger Oberhirte sei. Vor allem das Tempo und die Schlusssteigungen haben ihn angestrengt, erklärte er nass geschwitzt den zahlreich erschienen Medienvertretern.

Wie es zu der Idee für die sportliche Pilgerreise kam? „Der Grundgedanke war, einen außergewöhnlichen Langstreckenlauf zu machen“, erklärte der Schwarzwälder, den sein Studium vor einem Jahrzehnt an die Ostsee zog. Im Januar hatte der überzeugte Katholik dann den Einfall mit den Bistümern.

Der Kirche fühlt sich der ledige 29-Jährige seit frühester Kindheit verbunden. Er war in Freudenstadt als Ministrant und in der Jugendarbeit tätig, in Kiel engagiert er sich in der Katholischen Studentengemeinde, wo er auch ein Zimmer bewohnt. Da lag es für Müller nahe, sein sportliches Unterfangen mit einem guten Zweck zu verbinden. „Als erstes fiel mir die Caritas ein“, erzählt er. „Die kennen auch viele Nichtkatholiken - aber noch nicht gut genug.“ Auf seinem T-Shirt wirbt der Bistumsläufer für die Lebens- und Sozialberatung des Verbandes. Und im Gepäck hat Müller neben vier Paar Laufschuhen auch Infomaterial.

Zu Ende geht die Tour, wenn der Schwarzwälder am 21. Mai seine Heimat in Freudenstadt erreicht. Auch dort wird er wie schon so oft während des Laufes im Rahmen eines Informationsabends über seine Erfahrungen berichten und wieder Werbung für die Sache der Caritas machen.

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