Caritas Bamberg - Pressemitteilung vom 2. Juni 2004

2. Juni 2004

Neue Versorgungskonzepte für ältere Menschen – Caritas Forchheim stellte im Sozialministerium Modellprojekt vor


Projektleiterin Ulrike Görner bei der Präsentation

Derzeit leben rund eine Million altersverwirrte Menschen in Deutschland. Die Versorgung gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen ist nach wie vor defizitär. Neben strukturellen Mängeln in der stationären Altenhilfe und Defiziten im Bereich der medizinischen und medikamentösen Versorgung gibt es insbesondere unzureichende ambulante Versorgungsstrukturen. Seit dem Jahr 2002 werden daher im Rahmen des Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetzes niedrigschwelligen Betreuungsangebote und Modellprojekten zur Erprobung neuer Versorgungskonzepte und Versorgungsstrukturen, insbesondere für Demenzkranke, gefördert. In Bayern laufen seit Beginn diesen Jahres neun solche Modellprojekte, an deren Finanzierung sich der Freistaat mit 645.000 Euro, die Kommunen mit 80.000 Euro sowie die Pflegekassen mit 725.000 Euro beteiligen.

Bei einem Fachtag im Sozialministerium in München wurden die bayerischen Modellprojekte präsentiert. Der Caritasverband für den Landkreis Forchheim und das Diakonische Werk Bamberg-Forchheim stellten dabei ihr Projekt „KLAR (Kreative Lösungen im Alter für den ländlichen Raum)“ vor. Das Projekt entwickelt im Landkreis Forchheim neue Versorgungsstrukturen für ältere Menschen. Ziel ist der möglichst lange Verbleib in der gewohnten Umgebung. Die Delegation aus dem Landkreis Forchheim wurde vom Gräfenberger Bürgermeister Werner Wolf, der Kreisrätin Maria Wagner und den Seniorenbeauftragten aus Ebermannstadt und Gräfenberg begleitet.

Weitere Informationen über das Projekt KLAR finden Sie hier.

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