Caritas Bamberg - Pressemitteilung vom 24. Februar 2004

24. Februar 2004

Erzbischof will karitative Arbeit auch in Finanzkrise bewahren
Eröffnung der Fotoausstellung „oh my baby!“ in der Diözesan-Caritas-Zentrale

Bei der Eröffnung der Ausstellung „oh my baby!“ in der Zentrale des Bamberger Diözesan-Caritasverbandes am 20. Februar hat Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick betont, dass ihm „das karitative Wirken in unserem Erzbistum ein großes Anliegen ist, und es seinen Platz und Rang bei allen Diskussionen bewahren wird.“ Er stehe dafür, dass auch in der gegenwärtigen prekären Finanzsituation das karitative Engagement „nicht untergehen“ und neben der Pastoral gleichberechtigt bestehen bleiben werde.

Der Bamberger Erzbischof forderte zugleich Bundes- und Landesregierung auf, bei ihren Sparmaßnahmen „nicht die Ärmsten der Armen zu vergessen“. Er äußerte sein „Unverständnis für die völlig überraschende und radikale Streichung der Zuschüsse durch das Land für die Obdachlosenprojekte“. Diese für viele Menschen lebensotwendige Hilfe müsse erhalten bleiben.

Ebenso wiederholte Schick seinen Protest dagegen, dass die Schwangerenberatungsstellen der Caritas nicht vom Freistaat gefördert werden. Weil es diese Stellen gebe, würden Abtreibungen verhindert.

Die Fotoausstellung „oh my baby!“ zeigt Doppelporträts sehr junger Mütter und ihrer Kinder und ist noch bis zum 13. März im Dr.-Philipp-Kröner-Haus in Bamberg (Obere Königstr. 4 b) zu sehen. Anschließend wandert sie nach Nürnberg und Bayreuth. Die Ausstellung will Verständnis für die Lebensumstände minderjähriger Mütter fördern. Dazu hat die Bamberger Caritas-Schwangerenberatung zusammen mit weiteren Veranstaltern ein umfassendes Begleitprogramm erstellt.

[nach oben]   [zurück]