27. Dezember 2004

Diözesan-Caritasverband ruft zu Spenden für die Opfer der Flutwelle in Südasien auf

Die verheerende Flutwelle in Südostasien hat nach ersten Schätzungen an die 14.000 Menschen mit in den Tod gerissen; die Zahlen werden fast stündlich nach oben korrigiert. Es gibt Tausende von Verletzten; die Überlebenden haben ihre gesamte Habe verloren. Einheimische Caritas-Mitarbeiter und Hunderte freiwillige Helfer sind in den Krisengebieten an der Südostküste Indiens, in Sri Lanka, Thailand und den anderen betroffenen Ländern unermüdlich im Einsatz. Sie beschaffen Hilfsgüter wie Nahrungsmittel, Trinkwasser, Decken und Medikamente. In Kirchen, Pfarrhäusern und Schulen haben sie Notunterkünfte für die obdachlos gewordenen Menschen eingerichtet. Besonders wichtig ist zudem die schnelle Bergung und Bestattung der Toten, um einer Ausbreitung von Seuchen vorzubeugen.

Vertreter der Caritas Indiens und Sri Lankas bitten dringend um Hilfe. In den nächsten Tagen und Wochen müssen Hunderttausende Menschen versorgt werden, die durch die vom Erdbeben ausgelösten Flutwellen ihre Lebensgrundlage verloren haben.

Der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg ruft daher die Bevölkerung zu Spenden auf. Diese können unter dem Stichwort „Erdbeben Südasien“ auf folgende Konten des Diözesan-Caritasverbandes eingezahlt werden:

Konto Nr. 9003002 bei der LIGA Bank Bamberg (BLZ 750 903 00)

Konto Nr. 14076 bei der Sparkasse Bamberg (BLZ 770 500 00).

Der Diözesan-Caritasverband leitet die Spenden an das Hilfswerk Caritas international weiter, das mit Caritas Indien und Caritas Sri Lanka zusammenarbeitet. Caritas international stellt den einheimischen Caritas-Mitarbeitern die finanziellen Mittel zur Verfügung, damit sie die notwendigen Hilfsgüter wie Nahrungsmittel, Trinkwasser, Decken und Zelte vor Ort bzw. in der Region einkaufen können.

Als Soforthilfe hat der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg aus seinem Katastrophenfonds Caritas international 25.000 Euro zur Verfügung gestellt.

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