Caritas Bamberg - Pressemitteilung vom 24. September 2003

24. September 2003

Erstmals nach der neu geregelten Ausbildungsordnung:
Vorwiegend junge Menschen begannen Kurs an der Caritas-Berufsfachschule für Altenpflege in Bamberg

Im neuen Kurs der Caritas-Berufsfachschule lernen Schülerinnen und Schüler erstmals nach den neuen, bundeseinheitlichen Regeln für die Altenpflegeausbildung.

Mit den Schülerinnen und Schülern, die zu Schuljahresbeginn ihre Ausbildung an der Caritas-Berufsfachschule für Altenpflege St. Marien in Bamberg begonnen haben, hat Diözesan-Caritasdirektor Bernhard Simon am heutigen Mittwochvormittag einen Gottesdienst in der Kapelle des Dr.-Robert-Pfleger-Rehabilitations- und Altenpflegezentrums St. Otto gefeiert. Er wünschte den Schülern Menschen, die sie in der Ausbildungszeit begleiten und ihnen auch in schwierigen Phasen, die es in einer Ausbildung geben kann, zur Seite stehen.

Die Schülerinnen und Schüler sind die ersten, die ihre Ausbildung nach den neuen gesetzlichen Regelungen absolvieren. Danach dauert die Ausbildung nun drei statt zwei Jahre. Trotz der Schwierigkeiten aufgrund der lange anhaltenden Unsicherheit über die Details der neuen Ausbildungsregeln und ihrer kurzfristigen Einführung haben am 9. September 2003 19 zumeist junge Frauen und Männer den Kurs an der Bamberger Altenpflegeschule der Caritas begonnen.

Eine entscheidende Neuerung besteht darin, dass die Schüler neben einem Platz an einer Berufsfachschule für Altenpflege einen Ausbildungsplatz in einem Heim oder einer Sozialstation benötigen. Neun Kursteilnehmer haben diesen Platz in acht Einrichtungen des Diözesan-Caritasverbandes gefunden, und zwar in den Caritas-Alten- und Pflegeheimen St. Josef und Dr.-Robert-Pfleger-Rehabilitations- und Altenpflegezentrums St. Otto in Bamberg, St. Heinrich in Burgkunstadt, St. Konrad in Weismain, St. Elisabeth in Neunkirchen/Brand, St. Franziskus in Bubenreuth, Schloss Jägersburg in Eggolsheim und Friedrich-Baur-Altenwohn- und Pflegezentrum St. Kunigund in Altenkunstadt. Eine Person absolviert die Ausbildung im Seniorenzentrum St. Kilian in Hallstadt, deren Träger der Caritasverband für den Landkreis Bamberg ist. Sechs Schüler sind in Häusern der Seniotel Pflegedienst gGmbH Scheßlitz und drei im Seniorenpflegeheim Walsdorf. Erstmals erhalten die Schüler eine Ausbildungsvergütung, die im Bereich der Caritas bei rund 700 Euro im Monat liegt.

Die beteiligten Heime leisten einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung von Jugendlichen. Das Durchschnittsalter der Schülerinnen und Schüler beträgt in dem jetzt begonnenen Kurs 23 Jahre. Die Altersspanne erstreckt sich zwischen 17 und 46 Jahren; vier Schüler sind noch nicht volljährig.

Die neue bundesheitliche Ausbildung hat den Anteil der praktischen Ausbildungszeit nahezu verdoppelt. Außerdem sind für sie jetzt federführend die Fachkräfte und Praxisanleiter in den Heimen zuständig. Im schulischen Unterricht arbeiten die Schüler an der Lösung von exemplarischen Pflegesituationen und sollen auf diese Weise das erforderliche Wissen und die nötigen Fertigkeiten erlangen.

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