Caritas Bamberg - Pressemitteilung vom 15. September 2003

15. September 2003

Diözesanleiter des Malteser Hilfsdienstes erhielt Päpstliche Auszeichnung
Erzbischof überreichte Ehrung beim 50-jährigen Jubiläum des Malteserhilfswerks im Erzbistum Bamberg

Bei seiner Verabschiedung als Diözesanleiter des Malteser Hilfsdienstes im Erzbistum Bamberg ist Paul Kathol mit der Päpstlichen Auszeichnung „Ritter des Silvesterordens“ geehrt worden. Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick überreichte die Auszeichnung bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen des Malteserhilfswerks im Erzbistum Bamberg am vergangenen Samstag in Bamberg.

Paul Kathol war seit 1992 Stadtbeauftragter des Malteserhilfsdienstes in Nürnberg, danach übernahm er im September 1993 die Funktion des Diözesanleiters. In besonderer Weise engagierte er sich beim Bau des neuen Malteserhauses in Nürnberg und für die Maltesereinrichtungen in St. Petersburg, die von den Maltesern der Erzdiözese Bamberg unterstützt werden. Seit rund 30 Jahren gehört der 1932 in der Eifel geborene Kathol dem Vorstand des Caritasverbandes Nürnberg an und ist Mitglied in der Vertreterversammlung des Diözesan-Caritasverbandes. Daneben wirkt er ehrenamtlich in der Pfarrei St. Paul/St. Josef in Schwaig als Mitglied der Kirchenverwaltung und Vorsitzender des Orgelbauvereins. Außerdem gehört er dem Katholikenrat Nürnberg und dem Diözesanrat der Katholiken an.

Im Festgottesdienst zum 50-jährigen Bestehen des Malteserhilfswerks im Erzbistum Bamberg würdigte Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick die Malteser als „Werkzeuge der Liebe Gottes.“ Das rote Malteserkreuz sei aber nicht nur Zeichen der uneigennützigen Liebe, sondern auch Verpflichtung, für die Wertschätzung des Kreuzes und des von ihm symbolisierten Glaubens im öffentlichen Leben einzutreten. „Die Malteser müssen das Kreuz Christi verkünden, damit sie echte Malteser bleiben,“ sagte Schick. Verkündigung ohne Caritas bleibe erfolglos. Andererseits gelte aber auch, dass Caritas ohne Verkündigung „im Kommerz verkommt.“

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