Caritas Bamberg - Pressemitteilung vom 23. Oktober 2003

23. Oktober 2003

Caritas ist selbstlose Liebe mit möglichst hoher Qualität
Qualitätsmanagement-Zertifikate an Mitarbeiter der Caritas Kronach übergeben

Die DiCVQuM-Zterifikate überreichten (von links) Fritz Skowranek vom Diözesan-Caritasverband, Kronachs 2. Caritas-Vorsitzende Christine Zenk und Geschäftsführer Christian Behner. Foto: Rainer Glissnik

„Caritas ist selbstlose Liebe“, betonte die stellvertretende Vorsitzende des Kreis-Caritasverbandes Kronach, Christine Zenk. In diesem Sinn setzten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter all ihre Schaffenskraft ein. Für die Caritas mit ihren Einrichtungen bedeutete dies auch, sich engagiert in einen Qualitätsmanagementprozess einzubringen.

Am Ende eines dreijährigen Prozesses konnten jetzt den Mitarbeitern des Caritasverbandes für den Landkreis Kronach die Zertifikate des Qualitätsmanagement-Prozesses DiCVQuM übergeben werden. Von Anfang an sei der Kronacher Caritasverband an der Entwicklung eines eigenen Qualitätsmanagementsystems im Diözesan-Caritasverband beteiligt gewesen, lobte dessen Abteilungsleiter für Kinder- und Jugendhilfe, Fritz Skowranek. Vor zehn Jahren habe dieser Prozess in der Erzdiözese Bamberg begonnen. Der Leiter des Wallenfelser Caritas-Alten- und Pflegeheimes St. Elisabeth, Georg Helminger, habe schon damals zu denen gehört, die beim ersten Managementseminar teilnahmen. Danach sei man in einen Leitbildprozess eingestiegen, der sich über drei Kalenderjahre bis 1999 hinwegzog. Dabei seien die Strukturen hinterfragt und auch verändert worden. Aus dem Landkreis Kronach waren schon damals in einem Modellprojekt das Wallenfelser Caritas-Alten- und Pflegeheim sowie die Caritas-Sozialstation Steinwiesen mit Erfolg beteiligt.

Dabei wurden Schwachstellen und Stärken analysiert. Es gründeten sich Qualitätszirkel, um die Qualitätsentwicklung weiterzubringen. Im Jahr 2001 wurde beschlossen, ein Folgeprojekt zu beginnen, an dem sich der Caritasverband für den Landkreis Kronach mit Altenheim Wallenfels, Sozialstationen Kronach und Steinwiesen, Tagespflege, Kinderhort, Heilpädagogischer Tagesstätte, Sozialer Beratungsstelle, Sozialpädagogischer Familienhilfe, Familienpflege und Geschäftsstelle teilnahm. Die Projektleitung hatte der Geschäftsführer der Kronacher Caritas, Christian Behner, inne. In den vergangenen drei Jahren wurde ein System an Instrumenten entwickelt, geschult und trainiert. Damit konnte die Qualität der Arbeit beschrieben und verbessert werden.

Die Bereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Mitmachen sei enorm gewesen, stellte Skowranek fest. Jeder habe neben seiner alltäglichen Arbeit mit hohem zeitlichen Aufwand mitgewirkt. Insgesamt brachten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas mehr als 8000 Arbeitsstunden für den Qualitätsprozess ein, erläuterte Geschäftsführer Christian Behner. „Selbst arbeiten müssen, aber auch dürfen“, sei die Stärke dieser Verfahrensweise. Alle seien beteiligt worden und hätten professionell und kompetent gearbeitet. „Alle Achtung, dass wir alle dies neben unserer täglichen Arbeit bewältigt haben“, freute sich Behner. Die Qualitätsentwicklung höre mit der Übergabe der Zertifikate aber nicht auf, unterstrich der Geschäftsführer Behner.
Rainer Glissnik

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