Caritas Bamberg - Pressemitteilung vom 23. Oktober 2003

23. Oktober 2003

Besonders auffallend: der fürsorgliche Umgang mit den Patienten
Medizinischer Dienst der Krankenkassen lobt die Arbeit der Caritas-Sozialstationen in Bamberg

Die Caritas-Sozialstationen Bamberg-Mitte und Bamberg-Ost sind erstmals einer Qualitätsprüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen unterzogen worden. Jetzt liegt das Ergebnis schriftlich vor und lässt nichts zu wünschen übrig: Durchweg loben die Prüfer die Arbeit der ambulanten Krankenpflege.

Besonders hervorgehoben wird im Bericht des Medizinischen Dienstes „der hohe Fachkräfteanteil und das Qualifikationsniveau der Mitarbeiter“. Der Anteil ausgebildeter Fachkräfte, stellen die Prüfer fest, sei so hoch, „dass die Pflege ausschließlich von examiniertem Personal durchgeführt werden kann.“ So sind in der Caritas-Sozialstation Bamberg-Ost von zehn Vollzeitstellen 8,3 mit Pflegefachkräften besetzt. In Bamberg-Mitte stehen 10,5 Stellen mit Pflegefachkräften einem Pflegehelfer gegenüber, der de facto der Zivildienstleistende ist. Der Prüfbericht vergisst nicht zu erwähnen, dass die Leiterinnen der Sozialstationen, Petra Kundmüller (Bamberg-Mitte) und Annette Söder (Bamberg-Ost), sich erfolgreich als Auditorinnen und Qualitätsbeauftragte fortgebildet haben. In diesem Zusammenhang lobt der Medizinische Dienst, wie die beiden Sozialstationen gemeinsam ein Qualitätsmanagement-System entwickelt haben: „Die Maßnahmen zur Qualitätssicherung sind sehr professionell ausgearbeitet.“

Teil der Prüfung war auch der Besuch von jeweils vier ausgewählten Patienten. Als Ergebnis notiert der Bericht nicht nur den guten Pflegezustand der betreuten Personen sondern auch deren hohe Meinung von der Arbeit der Pflegerinnen und Pfleger. Alle befragten Patienten und deren Angehörige haben sich, halten die Prüfer fest, „sehr zufrieden über die Pflege und Betreuung“ geäußert. „Die Mitarbeiter werden als sehr höflich und freundlich beschrieben“. Der Bericht hebt hervor, dass die Pflegebedürftigen eine feste Bezugsperson haben, eine sogenannte „Stammschwester“, die immer wieder die gleiche Tour übernimmt. Die Prüfer bescheinigen den beiden Caritas-Sozialstationen, dass sie „sehr patientenorientiert“ arbeiten, und loben die Zusammenarbeit mit den Angehörigen und anderen Personen, die sich zu Hause um die Pflegebedürftigen kümmern. Auffallend an der ambulanten Pflege der Bamberger Caritas ist nach dem Urteil des Medizinischen Dienstes „der fürsorgliche Umgang mit den Patienten“.

[nach oben]   [zurück]