Caritas Bamberg - Pressemitteilung vom 28. Mai 2003

28. Mai 2003

Diözesan-Caritasverband übernimmt Haus St. Elisabeth in Bamberg

Das mehrere soziale Einrichtungen umfassende Haus St. Elisabeth in Bamberg wechselt am 1. September 2003 in die Trägerschaft des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch die Kunden ändert sich dadurch nichts; es kommt lediglich zu einigen organisatorischen Umstellungen und personellen Wechseln in der Leitung.

Die drei Heilpädagogischen Wohngruppen des Hauses St. Elisabeth – das Kinderheim, in dem 24 Mädchen und Jungen unterschiedlichen Alters leben – werden mit der Caritas-Kinder- und Jugendhilfe St. Marien in Pettstadt zu einer neuen gemeinsamen Jugendhilfeeinrichtung zusammengeführt. Die Zusammenlegung erfolgt bereits zum 1. Juli. Leiter der neuen Einrichtung wird der bisherige Gesamtleiter des Hauses St. Elisabeth, Otto Bezold. Die pädagogische Leitung übernimmt Karlheinz Hümmer, der bislang Heimleiter für die drei Heilpädagogischen Wohngruppen im Haus St. Elisabeth war.

Ebenfalls am 1. Juli 2003 übernimmt Rudolf Reinwald, der 24 Jahre lang die Caritas-Kinder- und Jugendhilfe St. Marien in Pettstadt geführt hat, die Leitung des Caritas-Alten- und Pflegeheims St. Walburga in Bamberg. Diese Position ist durch den Weggang der Auerbacher Schwestern freigeworden.

Die Fachakademie für Sozialpädagogik unter Leitung von Jürgen Melber, das Wohnheim für Auszubildende und Studierende sowie die Kinderkrippe Bienenkorb werden als selbständige Einrichtungen in Trägerschaft des Diözesan-Caritasverbandes weiterbestehen. Der eingruppige Kindergarten Spatzennest wird in den Kindergarten St. Elisabeth integriert, der dann vier Gruppen umfassen wird.

Der Fachdienst für Integration, der integrative Kindergarten-Gruppen für behinderte und entwicklungsverzögerte Kinder begleitet, wird in das Referat „Tageseinrichtungen für Kinder“ des Diözesan-Caritasverbandes eingebunden. Das Gleiche gilt für den Mobilen Fachdienst, der Kindergärten bei der Diagnose berät, wenn sie bei einzelnen Kindern Auffälligkeiten feststellen, die integrative Bemühungen erforderlich machen könnten.

Der Verein Haus St. Elisabeth, der bisherige Träger der gleichnamigen Gesamteinrichtung, hat bereits am 16. Mai beschlossen, das Haus zum 1. September an den Diözesan-Caritasverband zu übergeben und sich selbst dann aufzulösen.

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