Caritas Bamberg - Pressemitteilung vom 19. Mai 2003

19. Mai 2003

Ein guter Zweck spornte die Läufer an
Caritas-Mannschaft sammelte beim Weltkulturerbelauf in Bamberg
über 4000 Euro für „Menschen in Not“

Dietmar Horchheimer, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Bamberg-Forchheim, Bernhard Poesdorf, Geschäftsführer des Caritasverbandes für die Stadt Bamberg, und Sandra Dötschel, Leiterin der Obdachlosenhilfe "Menschen in Not", (von links) nahmen im Bamberger Rathaus den Scheck aus den Händen von Oberbürgermeister Herbert Lauer (2.v.rechts), dem Schirmherr der Aktion, in Empfang.

Über den stolzen Erlös von "Wir wollen an den Nöten der Menschen nicht vorbeilaufen" durften sich die Organisatoren Helmar Fexer und Josef Noppenberger (1. u. 3. von rechts) freuen. Foto: Bärbel Meister

4226 Euro haben die Läuferinnen und Läufer der Caritas-Mannschaft beim Weltkulturerbelauf am 4. Mai in Bamberg zugunsten von „Menschen in Not“ zusammengebracht. „Menschen in Not“ betreut in Bamberg Obdachlose und Straffällige. Die gesammelten Spenden übergab Oberbürgermeister Herbert Lauer, Schirmherr der Aktion „Wir wollen an den Nöten der Menschen nicht vorbei laufen“, am heutigen Montag im Rathaus an Bernhard Poesdorf, Geschäftsführer des Caritasverbandes für die Stadt Bamberg, und Dietmar Horchheimer, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Bamberg-Forchheim. Caritas und Diakonie sind gemeinsam mit der ehrenamtlichen Initiative „Matthäus 25“ Träger von „Menschen in Not“.

Lauer unterstrich den „Riesenerfolg“, zu dem sich die Aktion „Wir wollen an den Nöten der Menschen nicht vorbei laufen“ entwickelt hatte. Knapp hundert Läuferinnen und Läufer schlossen sich der Aktion an, unter ihnen auch Schirmherr Herbert Lauer selbst, und legten zusammengenommen eine Strecke von 820 Kilometern zurück. Ihren Einsatz honorierten Spenderinnen und Spender, die von den Läufern selber angesprochen wurden, mit rund 3540 Euro. Weitere 683,32 Euro spendeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ökumenischen Gottesdienstes, der vor dem Weltkulturerbelauf auf dem Maxplatz gefeiert wurde. Die Dekane Josef Eckert und Otfried Sperl gingen im Gottesdienst auf Nächstenliebe und Caritas ein sowie auf den symbolischen Gehalt, den Aspekte des Laufens wie Trainieren oder Durchhalten für das Leben haben. An Einrichtungen von Caritas und Diakonie, die an den Laufstrecken liegen, waren außerdem Transparente angebracht: Sie zitierten Bibelstellen, die von den Werken der Barmherzigkeit sprechen.

Bernhard Poesdorf, der die 10,9km-Strecke mitgelaufen war, dankte im Rathaus den Mitarbeitern des Diözesan-Caritasverbandes Helmar Fexer und Josef Noppenberger, die die Aktion angeregt und organisiert haben. Die Arbeit von „Menschen in Not“ finanziere sich zur Hälfte aus Spenden und Eigenmitteln und könne daher „jeden Euro gebrauchen“.

Auch sportlich hatten die Caritas-Läufer etwas zu bieten: Beim Halbmarathon belegte Caritas-Läufer Thomas Zeh den sechsten Platz, in seiner Altersklasse M35 sogar den dritten Platz. Beim brose-Lauf über 10,9 km wurde Caritas-Läufer Harald Konietzko 20. und in seiner Altersklasse M40 Dritter. Alfred Schlund kam bei den Männern M50 auf den dritten Platz. Bei der männlichen Jugend B lief Christoph Wambach als Neunter ins Ziel, und Robert Nöth belegte unter den Männern der Klasse M55 Platz 6. Von den Caritas-Läuferinnen belegten Angelika C. Steinbauer den zehnten Range bei W35, Annerose Heimann den elften bei W45 und Sandra Pfeifle den zwölften bei W20.

Die Organisatoren der Caritas-Aktion, Helmar Fexer und Josef Noppenberger, erreichten gemeinsam auf den Plätzen 1143 und 1144 bzw. 136 und 137 in der Altersgruppe M45 das Ziel des Halbmarathons.

Auch die Absicht, behinderte Menschen in ihr Team zu integrieren, konnte die Caritas-Mannschaft verwirklichen. So liefen auf der 4,4km-Strecke Bewohnerinnen und Bewohner des Heilpädagogischen Zentrums Lichtenfels, dessen Träger der Diözesan-Caritasverband ist, und aus den Häusern der Barmherzigen Brüder in Gremsdorf mit.

[nach oben]   [zurück]