Caritas Bamberg - Pressemitteilung vom 6. März 2003

6. März 2003

Erzbischof: Caritas soll ein großes Ohr für Nöte haben

Die Vorsitzenden der Stadt- und Kreis-Caritasverbände im Erzbistum Bamberg trafen sich am Aschermittwoch erstmals zu einem Gedankenaustausch mit Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick. Der Erzbischof betonte, dass die Caritas neben Gottesdienst und Verkündigung zu den Hauptaufgaben der Kirche zähle. Er rief die Vorsitzenden auf, die Caritas solle „ein großes Ohr“ haben, die wirklichen Nöte vor Ort zu erkennen und sich für ihre Bekämpfung einzusetzen. Dazu gehöre auch, liebgewonnene Tätigkeiten aufzugeben, wenn sie nicht mehr so notwendig seien. Dann werde auch das Geld nicht fehlen. „Die Menschen spüren schon, wo wirkliche Nöte sind, und sind dann auch bereit zu helfen mit ihrem finanziellen Beitrag,“ sagte Schick. Im Gespräch erörtert wurden sowohl das Problem defizitärer Einrichtungen als auch neue Aufgaben für die kommenden Jahre wie die wachsende Zahl psychisch kranker Senioren.

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