25. Oktober 2002

Caritas auf dem (Jakobus-)Weg




Bei einem Caritas-Gemeinschaftstag befassten sich rund 60 leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem gesamten Erzbistum Bamberg mit dem Leitbild, das sich der Diözesan-Caritasverband im Jahr 2000 gegeben hat. Nachdem die Veranstaltung vergangenes Jahr vor allem nach der Umsetzung des Leitbildes vor Ort fragte, setzte sie diesmal bewusst einen spirituellen Akzent. Die Teilnehmer sollten über den im Leitbild niedergelegten Grundsatz nachdenken, dass der Gott der Liebe und des Lebens der Grund allen Tuns der Caritas ist.

Dass sich die Caritas stets auf dem Weg zur Verwirklichung ihres Leitbildes befindet, wurde auch physisch zum Ausdruck gebracht: Der Gemeinschaftstag bestand aus einer Wanderung auf dem Jakobusweg von Großhaslach nach Heilsbronn.

Dass ein Weg immer wieder zu Entscheidungen zwinge, stellte Diözesan-Caritasdirektor Bernhard Simon in einer kurzen Ansprache während der Wanderung heraus. Die Not liege uns zu Füßen; daher sei auszuwählen, was man tun wolle und welche Aufgaben man notgedrungen liegenlassen müsse. Um diese Entscheidung treffen zu können, benötige die Caritas ein Ziel. Denn – anders als ein viel zitiertes Sprichwort behaupte – sei eben der Weg nicht das Ziel, denn dann sei es egal, wohin man laufe. Für die Caritas sei das Ziel im Leitbild angegeben; es bestehe im Vorbild von Jesu Zuwendung zu den Armen.

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