Pressemitteilung vom 16. April 2002

Ungültige Währungen dienen noch gutem Zweck
Caritas übergab 2,5 Zentner ausländische Münzen

Von links nach rechts: Diözesan-Caritasdirektor Bernhard Simon, sein Stellvertreter und Leiter der Finanzabteilung Gerhard Öhlein und Filialdirektor der LIGA Bank, Raimund Köhler.

Rund 2,5 Zentner Münzen und Geldscheine übergaben am vergangenen Freitag Diözesan-Caritasdirektor Bernhard Simon und sein Stellvertreter Gerhard Öhlein an den Filialleiter der LIGA Bank eG in Bamberg, Raimund Köhler. Es handelt sich teils um Währungen, die durch die Einführung des Euro ungültig geworden sind. Zum anderen sind es Münzen ausländischer Währungen, bei denen die Banken in Deutschland nur die Geldscheine umtauschen. Das Geld wurde seit September vergangenen Jahres in der Zentrale des Diözesan-Caritasverbandes gesammelt und soll Hilfsprojekten von Caritas international zugute kommen.

Die Sammelaktion wurde von der LIGA Bank in ihrem gesamten Geschäftsbereich, der die bayerischen Diözesen sowie die Bistümer Speyer und Dresden umfasst, durchgeführt. Dabei sind nach Auskunft von Raimund Köhler bislang 9,7 Tonnen Münzen und Geldnoten zusammengekommen, davon im Gebiet der Erzdiözese Bamberg 1,4 Tonnen. Die Münzen und Scheine werden später von einer Behinderteneinrichtung sortiert und anschließend von der LIGA Bank bei der Landeszentralbank in Euro getauscht. Der Gegenwert der gesammelten Gelder geht als Spende an Caritas international zur Unterstützung sozialer Hilfsprojekte im Ausland.

Im September 2000 hat der Diözesan-Caritasverband Bamberg bereits acht Tonnen ausländischer Valuta direkt an Caritas international nach Freiburg geliefert. Zum Teil hatten Caritasverbände aus dem Erzbistum das Geld abgeliefert.

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