Pressemitteilung vom 8. Mai 2002

Altenheim St. Elisabeth hat neues Leitungsteam
Dankgottesdienst für Schwester Katharina

Das Foto zeigt von links nach rechts Manuela Baumann, Isabella Grudka, Hannelore Meixner, Schwester Katharina, Schwester Philomena, Schwester Gerharda und Paul Schlund.

Nach mehr als zwanzig Jahren im Dienste des Caritas-Alten- und Pflegeheimes St. Elisabeth in Forchheim hat Schwester Katharina Bernhard im März diesen Jahres die Leitung, die sie 16 Jahre inne hatte, abgegeben. Aus diesem Anlass feierte Diözesan-Caritasdirektor Domvikar Bernhard Simon am gestrigen Dienstagnachmittag mit den Hausbewohnern, Schwestern und Mitarbeitern einen Dankgottesdienst für Schwester Katharina in der Hauskapelle.

In seiner Ansprache würdigte Simon den langjährigen Einsatz der Ordensfrau und das Engagement aller übrigen Schwestern. Die praktische Hilfe für die ihnen anvertrauten Heimbewohner sei ihnen immer ebenso wichtig gewesen wie das Bemühen, „den alten Menschen die Verbindung mit Gott zu ermöglichen“ – durch den Besuch der Gottesdienste in der Hauskapelle, durch gemeinsames Gebet und „besonders durch die Begleitung in den letzten Stunden des irdischen Lebens“.

Schwester Katharina bleibt auch künftig Oberin der im Haus lebenden Ordensschwestern. Außerdem arbeitet die gelernte Krankenschwester weiter in der Pflege mit. Auch die übrigen Leitungsfunktionen im Alten- und Pflegeheim sind inzwischen in weltliche Hände über-gegangen. Der Diözesan-Caritasverband als Träger des Hauses legt freilich Wert darauf, dass weiterhin Ordensschwestern in der Einrichtung wirken, damit – wie Simon es ausdrückte – „die Atmosphäre des Glaubens erhalten bleibt“.

Nachfolger von Schwester Katharina ist Paul Schlund. Der gelernte Bankkaufmann ist seit 1989 beim Diözesan-Caritasverband beschäftigt. In der Personalabteilung wirkte er als engster Mitarbeiter des damaligen Personalleiters und stellvertretenden Caritasdirektors Roland Werber. Zu seinen Aufgaben gehörten Personalsachbearbeitung und Personalverwaltung, zuletzt auch Personalgewinnung und Personalplanung. Als im vergangenen Juni die Provinzleitung der Auerbacher Schulschwestern ihre Absicht bekannt gab, die Mitglieder ihres Ordens aus den Leitungsfunktionen des Caritas-Alten- und Pflegeheimes St. Elisabeth abzuziehen, ergab sich für Paul Schlund die Möglichkeit, noch einmal eine neue Aufgabe zu übernehmen. Der Diözesan-Caritasverband übertrug ihm die Aufgabe der Heimleitung. Der 41-jährige Eggolsheimer ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern im Alter von 6 und 14 Jahren. Dem neuen Heimleiter Paul Schlund ist es wichtig, sein Haus im Team zu führen, das Entscheidungen gemeinsam trifft und durchträgt. Zu diesem Team gehören die Leitungen der einzelnen Bereiche des Altenheimes:

Isabella Grudka trägt seit Jahresbeginn die Gesamtverantwortung für den Pflegebereich im gesamten Haus. Außerdem leitet sie einen der beiden Wohnbereiche. Isabella Grudka bringt Berufserfahrung aus dem Krankenhaus, der ambulanten Pflege und als OP-Schwester mit. Seit 1997 arbeitet die heute 31-jährige als Krankenschwester im Altenheim St. Elisabeth.
Ebenfalls seit Januar 2002 leitet Manuela Baumann den Kurzzeitpflegebereich. Die 36-jährige Krankenschwester ist seit Oktober 2000 im Haus. Auch sie verfügt über mehrjährige Berufserfahrung im Krankenhaus und in der ambulanten Pflege. Außerdem ist sie dreifache Mutter.
Sowohl Isabella Grudka als auch Manuela Baumann schließen gegenwärtig die Fortbildung zur Wohnbereichsleitung und verantwortlichen Pflegefachkraft ab.
Die kommissarische Leitung des zweiten Wohnbereiches hat derzeit noch Schwester Philomena inne.
Die Leitung der Hauswirtschaft verbleibt weiterhin bei Schwester Gerharda. Im Leitungsteam wird der hauswirtschaftliche Bereich durch Frau Hannelore Meixner vertreten. Die 46-jährige arbeitet seit 21 Jahren im Altenheim St. Elisabeth.

Als gemeinsames Ziel hat sich das neue Leitungsteam gesetzt, die Hausbewohner stets in den Mittelpunkt der Arbeit zu stellen. Kompetente Fachkräfte, die sich fortzubilden bestrebt sind und dazu auch die Möglichkeit erhalten, sollen eine optimale Pflege garantieren. Gerontopsychiatrische Fachkräfte machen den Hausbewohnern ein umfangreiches Angebot zur Gestaltung des Tagesablaufs. Im Zuge des laufenden Qualitätsmanagements bemüht sich das Leitungsteam die Qualität des Hauses nicht nur zu sichern, sondern auch weiter zu entwickeln.

Ein besonderes Anliegen ist dem Leitungsteam, das religiöse Leben im Haus zu pflegen. Täglich werden katholische Gottesdienste, regelmäßig auch evangelische Gottesdienste gefeiert. Dabei besteht die Möglichkeit, dass die Hausbewohner die Kommunion auf dem eigenen Zimmer empfangen. Auch die Sakramente der Beichte und der Krankensalbung werden auf Wunsch gespendet. Nach Auskunft von Paul Schlund ist dieses religiöse Angebot bei nicht wenigen Hausbewohnern der Grund gewesen, sich für das Caritas-Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth zu entscheiden.

Weitere Informationen über das Caritas-Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth in Forchheim können dem Internet entnommen werden unter der Adresse: www.caritas-bamberg.de/altenheim-forchheim

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