Pressemitteilung vom 24. September 2002

Neues Haus der Caritas-Kinder- und Jugendhilfe St. Marien in Pettstadt wird eingeweiht

Am kommenden Freitag, 27. September 2002, um 14.30 Uhr weiht der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg das neu errichtete Heim der Caritas-Kinder- und Jugendhilfe St. Marien in Pettstadt ein. Das Haus segnen werden Weihbischof Werner Radspieler, Bischofsvikar für die Caritas und Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes, und Diözesan-Caritasdirektor Bernhard Simon.

Am nachfolgenden Sonntag, 29. September 2002, von 11 bis 18 Uhr sind dann alle interessierten Bürger zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Zwischen 11 und 12 Uhr sowie zwischen 15 und 16 Uhr werden eine Tanzdarbietung, Sketche und ein Videofilm gezeigt. Am Nachmittag von 13.30 bis 17 Uhr haben vor allem Kinder Gelegenheit, bei zahlreichen Aktivitäten wie Body-Painting, Negerkusswerfen, Riesenmikado, Sackhüpfen, Holzklotzlaufen und Dosenwerfen mitzumachen. Speisen und Getränke werden von 12 bis 17.30 Uhr angeboten. Den ganzen Tag über ist der Basar in der Töpferstube geöffnet.

Das alte Caritas-Kinderheim St. Marien – ein ehemaliger Bauernhof, der seit 1945 als Kinderheim genutzt und 1953 vom Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg übernommen wurde – war im Herbst 2000 abgerissen worden, da es den aktuellen Raumbedürfnissen nicht mehr gerecht wurde und eine Sanierung zu teuer gekommen wäre. Für 2,2 Millionen Euro baute der Diözesan-Caritasverband ein neues Haus, das aber den hufeisenförmigen Grundriss des Vorgängergebäudes bewusst aufgreift, um durch die bauliche Geschlossenheit den Kindern und Jugendlichen, die hier heilpädagogisch betreut werden, auch architektonisch Geborgenheit zu vermitteln.

Die Caritas-Kinder- und Jugendhilfe St. Marien umfasst drei Gruppen, von denen sich zwei als Außenwohngruppen in Vorra und in Bamberg befinden. Die dritte Wohngruppe mit neun Plätzen lebt im jetzt neu errichteten Haus in Pettstadt. Außerdem ist hier die Abteilung Inobhutnahme, die Kindern und Jugendlichen in Notlagen eine vorübergehende Bleibe bietet, bis sie in ihre Familie zurückkehren können oder ein dauerhafter Heimplatz für sie gefunden ist. Zuständig ist die Inobhutnahme für die Region Bamberg, Forchheim, Lichtenfels und Coburg.

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