Pressemitteilung vom 28. März 2001

Anleiterinnen und Anleiter im Freiwilligen Sozialen Jahr leisten wichtigen Dienst für junge Menschen

Für ihre wichtige Aufgabe hat Diözesan-Caritasdirektor Bernhard Simon den Anleiterinnen und Anleitern im Freiwilligen Sozialen Jahr gedankt, die aus dem gesamten Bistum zu einem Seminartag in Bamberg zusammenkamen. Junge Menschen seien auf der Suche nach der eigenen Identität, nach beruflicher Orientierung und nach Sinn für ihr Leben, sagte Simon bei der Begrüßung in den Räumen des Caritasverbandes für die Stadt Bamberg. Das Freiwillige Soziale Jahr ermögliche jungen Menschen Eindrücke zu sammeln. Dazu leisteten die Anleiterinnen und Anleiter eine wichtige Hilfestellung.

Im Freiwilligen Sozialen Jahr können junge Erwachsene im Alter zwischen 17 und 27 Jahren für ein Jahr in einer sozialen Einrichtung arbeiten. Sie werden vorwiegend im pflegerischen und pädagogischen Bereich ganztägig als Hilfskräfte eingesetzt. Fachliche Anleitung ist dabei ein zentrales Element. Ziel ist es, soziale Berufe im Alltag zu erleben und die eigenen Fähigkeiten besser kennen zu lernen. Neben der praktischen Arbeit umfasst das Freiwillige Soziale Jahr begleitende Bildungsarbeit: In fünf einwöchigen Seminaren befassen sich die jungen Erwachsenen mit Fragen der eigenen Lebensgestaltung und mit gesellschaftlichen und politischen Themen.

Im Erzbistum Bamberg wird das Freiwillige Soziale Jahr seit 1992 vom Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) gemeinsam durchgeführt. In diesen neun Jahren erhielten die beiden Träger über 2000 Anfragen nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr. Von ihnen leisteten dann 244 junge Frauen und neun junge Männer tatsächlich ein solches Jahr. Gegenwärtig bieten 27 Einrichtungen zusammen 44 Plätze für ein Freiwilliges Soziales Jahr ab. Aus dem Bereich der Caritas sind es u.a. das Heilpädagogische Zentrum in Lichtenfels, die Ambulante Krankenpflegestation Angelus in Nürnberg, das Alten- und Pflegeheim St. Franziskus in Bubenreuth, das Altenpflegeheim St. Hedwig in Auerbach, die Sozialstation in Ansbach und das Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen.

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